Ein Haar besteht aus dem Haarschaft und der Haarwurzel mit den für die Haarfarbe wichtigen Pigmentzellen und den ernährenden Blutgefässen sowie sowie der Talgdrüse und dem Haarbalgmuskel. Das ganze wird als Haarfollikel bezeichnet.
HAARSCHAFT
Der Haarschaft ist ein dünner Faden aus verhornten Zellen und ist jener Abschnitt des Haares, der auf der Oberfläche sichtbar und berührbar ist. Der Durchmesser eines Kopfhaares liegt zwischen 0.04 und 0.12 mm. Helle Haare sind in der Regel dünner als dunkle und rote. Haarquerschnitte können unterschiedliche Formen aufweisen. Die meisten Haare sind rund bis leicht oval.
Das Haar besteht aus drei Schichten:
SCHUPPENSCHICHT (CUTICULA)
Die Schuppenschicht umgibt als äusserste Haarschicht das Haarinnere. Mit ihrem harten, dichten Aufbau schützt sie das Haar. Flache Zellen in 6 bis 10 Lagen umspannen die Faserschicht. Ihre Anordnung ist vergleichbar mit der von Dachziegeln. Die äussersten, freien Zellränder sind in Richtung Haarspitze offen. Die Schuppenschicht ist farblos und dadurch lichtdurchlässig. Sie macht gut 10 % des Haardurchmessers aus.
Die Schuppenschicht ist massgebend für den Glanz und die Geschmeidigkeit des Haares. Beim jungen Haar am Ansatz liegen die Schuppenränder eng an. Es ist nur wenig porös. Das Haar fühlt sich weich und geschmeidig an. Seine Oberfläche widerspiegelt das Licht und gibt dem Haar so seinen Glanz. Je älter der Haarabschnitt an Längen und Spitzen ist, desto mehr physikalische und chemische Beanspruchung hat das Haar durchgemacht. Dadurch öffnen sich die Schuppenränder an Längen und Spitzen, oder sie werden zunehmend abgetragen. Diese Haare sind porös. Das Haar fühlt sich dann struppig und rau an. Es verliert seinen Glanz, da die unebene Haaroberfläche nicht mehr reflektierend wirkt.
FASERSCHICHT (CORTEX)
Die Faserschicht ist mit 80 bis 90 % des Haardurchmessers die dickste der drei Schichten. Verhornte Faserzellen bilden diese Schicht in faserartigem Aufbau. Jede Faserzelle ist aus vielen Tausend Proteinmolekülen aufgebaut. Diese langen Fasern sind bündelweise ineinander gedreht. Die Faserbündel sind von einer Kittmasse umgeben, die aus einer weicheren Keratinart besteht. In dieser Schicht befinden sich zudem die Pigmente mit dem Farbstoff Melanin, welche dem Haar die Naturfarbe geben. Das weisse Haar ist unpigmentiert und enthält kein Melanin.
HAARMARK (MEDULLA)
Das Mark befindet sich in der Mitte des Haares. Sein Durchmesser ist je nach Haardicke unterschiedlich. Bei dickem Haar ist es gleich einem Kanal und gibt dem Haar Steifheit. Bei feineren Haaren ist es nur teilweise vorhanden oder fehlt ganz.
HAARWURZEL
In der Haarwurzel finden Zellteilung und biologische Vorgänge statt. Die Haarwurzel ist in einem engen Hautschlauch, dem Haarfollikel, eingebettet. Die leichte Schräglage des Haarfollikels bestimmt die Wuchsrichtung des Haares. Zudem hat der Haarfollikel bei geraden Haaren eine gerade, bei gekraustem Haar eine gekrümmte Form. Die Haarwurzel der Kopf- und Barthaare ist durchschnittlich 3 mm lang und reicht bis ins Unterhautfettgewebe hinein. Die Haarwurzel ist zu einer rundlichen Haarzwiebel geformt. In diese ist von unten her die Haarpapille aus Bindegewebe eingestülpt. Rund um die Papille sitzen in der Haarzwiebel zwei Zellarten: die Matrixzellen (Keratinocyten, wie in der Oberhaut) und die Farbstoffzellen (Melanocyten). Das ist der lebende Teil des Haares. In die Papille wachsen nah an die Zellen die allerfeinsten Blutgefässe (Kapillaren) heran. Von der Durchblutung der Kapillaren hängen die Lebensvorgänge des Haares, der Zellstoffwechsel und vor allem das Wachstum ab. Dieses ist vergleichbar mit der Zellwanderung und Zellwandlung (Verhornung) in der Oberhaut. Über die Blutkapillaren werden Nährstoffe geliefert und Abfallstoffe des Zellstoffwechsels abtransportiert.
HAARSCHAFT
Der Haarschaft ist ein dünner Faden aus verhornten Zellen und ist jener Abschnitt des Haares, der auf der Oberfläche sichtbar und berührbar ist. Der Durchmesser eines Kopfhaares liegt zwischen 0.04 und 0.12 mm. Helle Haare sind in der Regel dünner als dunkle und rote. Haarquerschnitte können unterschiedliche Formen aufweisen. Die meisten Haare sind rund bis leicht oval.
Das Haar besteht aus drei Schichten:
- Schuppenschicht
- Faserschicht
- Mark
SCHUPPENSCHICHT (CUTICULA)
Die Schuppenschicht umgibt als äusserste Haarschicht das Haarinnere. Mit ihrem harten, dichten Aufbau schützt sie das Haar. Flache Zellen in 6 bis 10 Lagen umspannen die Faserschicht. Ihre Anordnung ist vergleichbar mit der von Dachziegeln. Die äussersten, freien Zellränder sind in Richtung Haarspitze offen. Die Schuppenschicht ist farblos und dadurch lichtdurchlässig. Sie macht gut 10 % des Haardurchmessers aus.
Die Schuppenschicht ist massgebend für den Glanz und die Geschmeidigkeit des Haares. Beim jungen Haar am Ansatz liegen die Schuppenränder eng an. Es ist nur wenig porös. Das Haar fühlt sich weich und geschmeidig an. Seine Oberfläche widerspiegelt das Licht und gibt dem Haar so seinen Glanz. Je älter der Haarabschnitt an Längen und Spitzen ist, desto mehr physikalische und chemische Beanspruchung hat das Haar durchgemacht. Dadurch öffnen sich die Schuppenränder an Längen und Spitzen, oder sie werden zunehmend abgetragen. Diese Haare sind porös. Das Haar fühlt sich dann struppig und rau an. Es verliert seinen Glanz, da die unebene Haaroberfläche nicht mehr reflektierend wirkt.
FASERSCHICHT (CORTEX)
Die Faserschicht ist mit 80 bis 90 % des Haardurchmessers die dickste der drei Schichten. Verhornte Faserzellen bilden diese Schicht in faserartigem Aufbau. Jede Faserzelle ist aus vielen Tausend Proteinmolekülen aufgebaut. Diese langen Fasern sind bündelweise ineinander gedreht. Die Faserbündel sind von einer Kittmasse umgeben, die aus einer weicheren Keratinart besteht. In dieser Schicht befinden sich zudem die Pigmente mit dem Farbstoff Melanin, welche dem Haar die Naturfarbe geben. Das weisse Haar ist unpigmentiert und enthält kein Melanin.
HAARMARK (MEDULLA)
Das Mark befindet sich in der Mitte des Haares. Sein Durchmesser ist je nach Haardicke unterschiedlich. Bei dickem Haar ist es gleich einem Kanal und gibt dem Haar Steifheit. Bei feineren Haaren ist es nur teilweise vorhanden oder fehlt ganz.
HAARWURZEL
In der Haarwurzel finden Zellteilung und biologische Vorgänge statt. Die Haarwurzel ist in einem engen Hautschlauch, dem Haarfollikel, eingebettet. Die leichte Schräglage des Haarfollikels bestimmt die Wuchsrichtung des Haares. Zudem hat der Haarfollikel bei geraden Haaren eine gerade, bei gekraustem Haar eine gekrümmte Form. Die Haarwurzel der Kopf- und Barthaare ist durchschnittlich 3 mm lang und reicht bis ins Unterhautfettgewebe hinein. Die Haarwurzel ist zu einer rundlichen Haarzwiebel geformt. In diese ist von unten her die Haarpapille aus Bindegewebe eingestülpt. Rund um die Papille sitzen in der Haarzwiebel zwei Zellarten: die Matrixzellen (Keratinocyten, wie in der Oberhaut) und die Farbstoffzellen (Melanocyten). Das ist der lebende Teil des Haares. In die Papille wachsen nah an die Zellen die allerfeinsten Blutgefässe (Kapillaren) heran. Von der Durchblutung der Kapillaren hängen die Lebensvorgänge des Haares, der Zellstoffwechsel und vor allem das Wachstum ab. Dieses ist vergleichbar mit der Zellwanderung und Zellwandlung (Verhornung) in der Oberhaut. Über die Blutkapillaren werden Nährstoffe geliefert und Abfallstoffe des Zellstoffwechsels abtransportiert.





