In den Mutterzellen der Haarwurzel werden die Aminosäuren zu Proteinen, dem sogenannten Keratin, aufgebaut. Eine wichtige Aminosäure beim Aufbau des Haar-Proteins ist das Cystein, eine schwefelhaltige Aminosäure.
TALGDRÜSE
Die Talgdrüse ist ein beutelförmiges Organ, das in der Regel in den Haarfollikel unter der Hautoberfläche mündet. Sie bildet mit Haar und Haarbalgmuskel eine Einheit. Nur ausnahmsweise, z.B. am Augenlid und Nasenflügel, führt die Talgdrüsenmündung direkt an die Hautoberfläche. Mit Ausnahme der Handteller und Fusssohlen sind Talgdrüsen überall in der menschlichen Haut zu finden. In der Kopfhaut sind sie am grössten und dichtesten.
Die Talgproduktion wird durch die Geschlechtshormone gesteuert. Die männlichen Geschlechtshormone (Androgene) regen die Talgdrüsenzellen zur Zellteilung an. Die Talgdrüsen sind aktiv bei der Geburt und im Säuglingsalter, dienen als Hautschutz, und stellen ihre Aktivität bis zur Pubertät ein. In der Pubertät (13-16 Jahre) ist die Talgproduktion (Sebum) am höchsten; sie verringert sich nach dem 30. Lebensjahr, bei Frauen nach der Menopause (Östrogenzunahme) schneller als bei Männern. Die durchschnittlich produzierte Talgmenge beträgt 2 – 3 Gramm pro Tag. Der Talg fettet die Hautoberfläche und die Haare. Er hält die Hautoberfläche geschmeidig und elastisch und schützt sie vor Feuchtigkeitsverlust. Auch bewahrt er das Haar vor dem Austrocknen. Talg bildet mit Schweiss den Säureschutzmantel.
SCHWEISSDRÜSE
Drüsen sind Organe, die Flüssigkeit (Sekrete) produzieren und abgeben. Schweiss- und Duftdrüsen: Die Schweissdrüse ist ein dünnes, schlauchförmiges Organ. Sie beginnt als Knäuel an der Grenze zwischen Lederhaut und Unterhaut. Ihr Ausführungskanal ist in der Oberhaut spiralförmig geformt. Die Mündung ist auf der Hautoberfläche als „Pore“ sichtbar. Die Schweissdrüsen sind über den ganzen Körper verteilt. Besonders viele hat die Haut an der Stirn, den Fusssohlen und den Handtellern. Beim Schwitzen bilden die Zellen im Knäuel ein wässriges Sekret, den Schweiss.
Im Körper findet man zwei Arten von Schweissdrüsen:
Die apokrinen Schweissdrüsen liegen in der Nähe der Haarfollikel und man findet sie vor allem in den Achselhöhlen. Das Sekret dieser Drüsen ist leicht milchig und enthält reichlich organische Bestandteile wie Fette, Proteine und Kohlenhydrate. Dagegen sind die ekkrinen Schweissdrüsen über den ganzen Körper verteilt. Ihr Sekret ist farblos und besteht aus über 99% Wasser, verschiedenen Säuren und Salzen und ist mit einem pH-Wert von 5 sauer. Der Schweiss gelangt in feinsten Tröpfchen durch den Schweissdrüsenkanal an die Hautoberfläche und bildet mit dem Sebum den sogenannten Säureschutzmantel.
Beide Sekrete sind zum Zeitpunkt der Ausscheidung praktisch geruchlos. Der „unangenehme“ Körpergeruch entsteht erst durch den mikrobiellen Abbau des Schweisses. Da das Sekret der apokrinen Drüsen reich an Fetten und Proteinen ist, entsteht ein unangenehmer Geruch.
HAARAUFRICHTEMUSKEL
Im Gegensatz zu den behaarten Säugetieren hat dieser Muskel beim Menschen keine Bedeutung mehr. Dennoch können wir seine Wirkung nach einem Kältereiz als sogenannte Gänsehaut beobachten. Bei Augenbrauen und Wimpern fehlt dieser Muskel.
NERVEN
Wegen der vielen Nervenendungen an der Haarwurzel reagieren Haare empfindlich auf äußere Einflüsse wie Wind oder Berührung und sind daher ein nicht zu unterschätzender Bestandteil des Tastsinnorgans.
TALGDRÜSE
Die Talgdrüse ist ein beutelförmiges Organ, das in der Regel in den Haarfollikel unter der Hautoberfläche mündet. Sie bildet mit Haar und Haarbalgmuskel eine Einheit. Nur ausnahmsweise, z.B. am Augenlid und Nasenflügel, führt die Talgdrüsenmündung direkt an die Hautoberfläche. Mit Ausnahme der Handteller und Fusssohlen sind Talgdrüsen überall in der menschlichen Haut zu finden. In der Kopfhaut sind sie am grössten und dichtesten.
Die Talgproduktion wird durch die Geschlechtshormone gesteuert. Die männlichen Geschlechtshormone (Androgene) regen die Talgdrüsenzellen zur Zellteilung an. Die Talgdrüsen sind aktiv bei der Geburt und im Säuglingsalter, dienen als Hautschutz, und stellen ihre Aktivität bis zur Pubertät ein. In der Pubertät (13-16 Jahre) ist die Talgproduktion (Sebum) am höchsten; sie verringert sich nach dem 30. Lebensjahr, bei Frauen nach der Menopause (Östrogenzunahme) schneller als bei Männern. Die durchschnittlich produzierte Talgmenge beträgt 2 – 3 Gramm pro Tag. Der Talg fettet die Hautoberfläche und die Haare. Er hält die Hautoberfläche geschmeidig und elastisch und schützt sie vor Feuchtigkeitsverlust. Auch bewahrt er das Haar vor dem Austrocknen. Talg bildet mit Schweiss den Säureschutzmantel.
SCHWEISSDRÜSE
Drüsen sind Organe, die Flüssigkeit (Sekrete) produzieren und abgeben. Schweiss- und Duftdrüsen: Die Schweissdrüse ist ein dünnes, schlauchförmiges Organ. Sie beginnt als Knäuel an der Grenze zwischen Lederhaut und Unterhaut. Ihr Ausführungskanal ist in der Oberhaut spiralförmig geformt. Die Mündung ist auf der Hautoberfläche als „Pore“ sichtbar. Die Schweissdrüsen sind über den ganzen Körper verteilt. Besonders viele hat die Haut an der Stirn, den Fusssohlen und den Handtellern. Beim Schwitzen bilden die Zellen im Knäuel ein wässriges Sekret, den Schweiss.
Im Körper findet man zwei Arten von Schweissdrüsen:
- apokrine Schweissdrüsen
- ekkrine Schweissdrüsen
Die apokrinen Schweissdrüsen liegen in der Nähe der Haarfollikel und man findet sie vor allem in den Achselhöhlen. Das Sekret dieser Drüsen ist leicht milchig und enthält reichlich organische Bestandteile wie Fette, Proteine und Kohlenhydrate. Dagegen sind die ekkrinen Schweissdrüsen über den ganzen Körper verteilt. Ihr Sekret ist farblos und besteht aus über 99% Wasser, verschiedenen Säuren und Salzen und ist mit einem pH-Wert von 5 sauer. Der Schweiss gelangt in feinsten Tröpfchen durch den Schweissdrüsenkanal an die Hautoberfläche und bildet mit dem Sebum den sogenannten Säureschutzmantel.
Beide Sekrete sind zum Zeitpunkt der Ausscheidung praktisch geruchlos. Der „unangenehme“ Körpergeruch entsteht erst durch den mikrobiellen Abbau des Schweisses. Da das Sekret der apokrinen Drüsen reich an Fetten und Proteinen ist, entsteht ein unangenehmer Geruch.
HAARAUFRICHTEMUSKEL
Im Gegensatz zu den behaarten Säugetieren hat dieser Muskel beim Menschen keine Bedeutung mehr. Dennoch können wir seine Wirkung nach einem Kältereiz als sogenannte Gänsehaut beobachten. Bei Augenbrauen und Wimpern fehlt dieser Muskel.
NERVEN
Wegen der vielen Nervenendungen an der Haarwurzel reagieren Haare empfindlich auf äußere Einflüsse wie Wind oder Berührung und sind daher ein nicht zu unterschätzender Bestandteil des Tastsinnorgans.





