Das Haar durchlebt Zyklen von Wachstum und Ruhe. Den normalen Ablauf eines Haarzyklus bezeichnet man als Haarwechsel. Der tägliche Verlust beträgt ca. 60 bis 80 Haare, im Frühjahr und Herbst bis zu 100 Haare am Tag.
Von 80.000 bis 140.000 Kopfhaaren befinden sich ca. 90% in der Wachstumsphase, 1 bis 3% in der Übergangs- und 12 bis 18% in der Ruhephase. Das Wachstum der Haare ist genetisch und hormonell bedingt. Das Kopfhaar wächst normalerweise viel schneller als das Haar an anderen Stellen der Haut. Das liegt daran, dass die Haarzwiebeln am Kopf besonders aktiv sind. Das durchschnittliche Wachstum eines Haares beträgt etwa 0,35 mm/Tag.
ANAGENPHASE (1 - AKTIVE WACHSTUMSPHASE)
In dieser Phase produziert der Haarfollikel ein Haar, er ist in der aktiven Wachstumsphase. Die Wachstumsgeschwindigkeit eines Anagenhaares beträgt ca. 1 cm/Monat. Bei ca. 80.000 Kopfhaaren werden somit täglich 25 bis 30 Meter Haar und pro Monat etwa 800 Meter Haar neu gebildet. Etwa 90% der Kopfhaare befinden sich in diesem Stadium. Die Dauer der Anagenphase beträgt zwei bis sechs Jahre. Wird die Haarmatrix in der Anagenphase einer geringgradigen Störung ausgesetzt, so tritt das Haar vorzeitig aus der Wachstums- in die Übergangsphase über, der Haarzyklus verläuft somit abgekürzt.
KATAGENPHASE (2 - ÜBERGANGSPHASE)
Nach der Wachstumsphase kommt es innerhalb von ein bis zwei Wochen zu Umbauvorgängen in der Haarwurzel. Die Haarmatrix bildet sich zurück, die äußere Wurzelscheide schliesst sich im unteren Abschnitt und bildet einen Haarkanal. Dieser umschliesst die beginnende kolbenförmige Auftreibung des unteren Haarschaftes. Das Haar wird in Richtung Kopfhautoberfläche verschoben.
TELOGENPHASE (3 - RUHEPHASE)
Am unteren Pol des Haarschaftes bildet sich ein Kolben aus vollständig verhornten Zellen und das Kolbenhaar steigt im Follikelkanal bis unterhalb der Talgdrüsenmündung hoch. In einem Zeitraum von zwei bis vier Monaten wird diese feste Kapsel zunehmend dünner und die Haftung des Haarkolbens im Follikelkanal immer lockerer. Das Telogenhaar wird entweder durch leichte mechanische Einflüsse wie Kämmen, Bürsten, Haarwäsche aus der Kopfhaut herausgelöst oder durch das nachwachsende Haar des folgenden Zyklus aus dem Follikelkanal herausgeschoben. Während der Ruhephase ist der Haarschaft bereits vollständig verhornt, daher stammt die Bezeichnung „Ruhephase“. Mit Hilfe der mikroskopischen Haaruntersuchung, dem Trichogramm (TrichoScan-Verfahren), stellt man fest, wie viele Haare sich gerade in der Anagen-, Katagen- oder Telogenphase befinden. Das Trichogramm gibt wertvolle Rückschlüsse auf den Ablauf des Haarzyklus. Ein in normaler Geschwindigkeit ablaufender Haarzyklus kann so von einem beschleunigten unterschieden werden.
Von 80.000 bis 140.000 Kopfhaaren befinden sich ca. 90% in der Wachstumsphase, 1 bis 3% in der Übergangs- und 12 bis 18% in der Ruhephase. Das Wachstum der Haare ist genetisch und hormonell bedingt. Das Kopfhaar wächst normalerweise viel schneller als das Haar an anderen Stellen der Haut. Das liegt daran, dass die Haarzwiebeln am Kopf besonders aktiv sind. Das durchschnittliche Wachstum eines Haares beträgt etwa 0,35 mm/Tag.
ANAGENPHASE (1 - AKTIVE WACHSTUMSPHASE)
In dieser Phase produziert der Haarfollikel ein Haar, er ist in der aktiven Wachstumsphase. Die Wachstumsgeschwindigkeit eines Anagenhaares beträgt ca. 1 cm/Monat. Bei ca. 80.000 Kopfhaaren werden somit täglich 25 bis 30 Meter Haar und pro Monat etwa 800 Meter Haar neu gebildet. Etwa 90% der Kopfhaare befinden sich in diesem Stadium. Die Dauer der Anagenphase beträgt zwei bis sechs Jahre. Wird die Haarmatrix in der Anagenphase einer geringgradigen Störung ausgesetzt, so tritt das Haar vorzeitig aus der Wachstums- in die Übergangsphase über, der Haarzyklus verläuft somit abgekürzt.
KATAGENPHASE (2 - ÜBERGANGSPHASE)
Nach der Wachstumsphase kommt es innerhalb von ein bis zwei Wochen zu Umbauvorgängen in der Haarwurzel. Die Haarmatrix bildet sich zurück, die äußere Wurzelscheide schliesst sich im unteren Abschnitt und bildet einen Haarkanal. Dieser umschliesst die beginnende kolbenförmige Auftreibung des unteren Haarschaftes. Das Haar wird in Richtung Kopfhautoberfläche verschoben.
TELOGENPHASE (3 - RUHEPHASE)
Am unteren Pol des Haarschaftes bildet sich ein Kolben aus vollständig verhornten Zellen und das Kolbenhaar steigt im Follikelkanal bis unterhalb der Talgdrüsenmündung hoch. In einem Zeitraum von zwei bis vier Monaten wird diese feste Kapsel zunehmend dünner und die Haftung des Haarkolbens im Follikelkanal immer lockerer. Das Telogenhaar wird entweder durch leichte mechanische Einflüsse wie Kämmen, Bürsten, Haarwäsche aus der Kopfhaut herausgelöst oder durch das nachwachsende Haar des folgenden Zyklus aus dem Follikelkanal herausgeschoben. Während der Ruhephase ist der Haarschaft bereits vollständig verhornt, daher stammt die Bezeichnung „Ruhephase“. Mit Hilfe der mikroskopischen Haaruntersuchung, dem Trichogramm (TrichoScan-Verfahren), stellt man fest, wie viele Haare sich gerade in der Anagen-, Katagen- oder Telogenphase befinden. Das Trichogramm gibt wertvolle Rückschlüsse auf den Ablauf des Haarzyklus. Ein in normaler Geschwindigkeit ablaufender Haarzyklus kann so von einem beschleunigten unterschieden werden.





