Sanddorn | Was ist das?

Wissenschaftlicher Name: Hippophae rhamnoides L.

Familie: Ölweidengewächse (Elaeagnaceae)

Herkunft: Europa, Vorderasien

Botanik: Sanddorn gehört zu den wenigen Pflanzen, die auf Dünen gedeihen. Man findet den winterharten Strauch, der zwischen 1 und 6 m hoch werden kann, aber auch im Gebirge an Bachufern und natürlich in Gärten.

Erntezeit: August bis Dezember

Verwendete Pflanzenteile: Beeren, Samen

 

Das macht die Pflanze so besonders

Mit seinen schmalen silbrigen Blättern und den leuchtend orangen Früchten sieht der Sanddorn sehr attraktiv aus. Die Beeren schmecken sauer und haben im Innern einen kleinen Samen.

Verwendung

Die Früchte des Sanddorns sind wahre Vitaminbomben und helfen gegen Vitaminmangel und dessen Folgen. Hierzu kann man die Sanddornbeeren in Form von frisch gepressten Säften oder anderen Zubereitungen der frischen Früchte geniessen. Sanddornsäfte und Brotaufstriche kann man zur allgemeinen Stärkung und bei erhöhtem Vitaminbedarf zu sich nehmen.

 

Kosmetische Eigenschaften

Aus den Samen lässt sich ein fettes Öl gewinnen, das in der russischen Medizin gegen chronisch verlaufende Hautkrankheiten und Akne sowie wegen seiner antibakteriellen Wirkung zur Wundbehandlung genutzt wird. Ein aus dem Fruchtfleisch gewonnenes Öl soll bei Strahlenschädigungen der Haut helfen.

Auch in der Kosmetik wird Sanddornöl gerne verwendet. Die darin enthaltene Kombination aus Vitamin E und Provitamin A bindet freie Radikale und schützt die Haut bei Sonne, Trockenheit und Wind. Das Öl unterstützt die Hautregeneration und soll so der Hautalterung entgegenwirken. Trockene, rissige Haut wird wieder elastisch.

Und auch bei der Vorbeugung von trockenen oder geröteten Augen kann Sanddorn effektiv genutzt werden. Auf der Haut können Hautdefekte und Juckreiz mithilfe von Sanddorn behandelt werden.