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Haarpflege im Winter: 8 Tipps für die kalte Jahreszeit

Nicht nur Sonne und Hitze im Sommer strapazieren das Haar arg – auch die kalte Jahreszeit kann unserem Haar ganz schön zu schaffen machen. Erfahren Sie, wieso das so ist, und mit welchen Tipps & Tricks Sie Ihr Haar vor frostigen Temperaturen schützen.

 

Dieser Beitrag wurde geprüft vom Team rund um Dr. Katharina Alder, Technische und Wissenschaftliche Leitung bei RAUSCH.

 

Wieso benötigen die Haare im Winter besonders viel Pflege?

 

Frostige Temperaturen

Dass die Haare im Winter Extrapflege benötigen, liegt an verschiedenen Dingen. Zum einen setzen Frost und Schnee den Haaren zu – und auch die Kopfhaut hat unter Minustemperaturen zu leiden, da unsere Talgdrüsen bei tiefen Temperaturen ihre Aktivität herunterfahren, weniger Talg produzieren und die Haut deshalb zu Trockenheit neigt.

 

Wechsel zwischen Hitze und Kälte

Während die Temperaturen im Winter in hiesigen Breitengraden um den Nullpunkt liegen, wird in der Wohnung, dem Büro oder in den Läden weiterhin auf 20 Grad Celsius oder mehr geheizt. Dieser Temperaturwechsel zwischen Innenräumen und Draussen kann dazu führen, dass die Hautbarriere gestört ist und der Feuchtigkeitshaushalt deshalb aus dem Gleichgewicht gerät.

Trockene Luft

In beheizten Räumen herrscht zudem oft eher trockene Luft vor, welche die Haare und die Kopfhaut zusätzlich austrocknen. Trockene Heizungsluft ist zudem mitunter ein Grund, weshalb die Haare im Winter öfters statisch aufgeladen sind.

 

Reibung durch Schal und Co.

Nicht nur wegen trockener Luft und eisigen Temperaturen sind die Haare im Winter besonders strapaziert. Vor allem lange Haare werden darüber hinaus auch mechanisch mehr belastet: Weil wir uns der kalten Jahreszeit in warme Kleidung wie Schals, Mützen und dicke Jacken hüllen, sind die Haare mehr Reibung ausgesetzt.

Insbesondere bei strapaziertem Haar kann diese zu Haarbruch und Frizz führen. Bei strapaziertem Haar liegt die äusserste Schicht des Haares, eine Schuppenschicht aus 6 – 10 Zelllagen, nicht wie bei gesundem Haar glatt am Haar an, sondern ist aufgeraut – und damit anfälliger für Reibung von aussen.

Schutzlos ausgeliefert ist man den Gefahren des Winters aber nicht: Mit den folgenden Ratschlägen schützen Sie Ihr Haar vor den Tücken der kalten Jahreszeit.

 

 

8 Tipps für die Haarpflege im Winter

 

1. Nie mit nassen Haaren nach Draussen gehen.

Haare sind im nassen Zustand besonders empfindlich. Auf das Trocknen der Haare sollten Sie im Winter deshalb nie verzichten, bevor es nach Draussen geht – auch wenn es am Morgen schnell gehen muss. Die nassen Haare können bei tiefen Temperaturen gefrieren und brechen.

Besser ist es, die Haare jeweils am Abend zu waschen und dann Drinnen an der Luft trocknen zu lassen. Falls Sie nicht auf den Föhn verzichten können, setzen Sie diesen am besten nicht auf die heisseste Stufe und tragen vorher einen Hitzeschutz auf.

 

2. Wassertemperatur tief halten.

Auch Hitze beim Haarewaschen kann im Winter kontraproduktiv sein. Stellen Sie die Wassertemperatur deshalb möglichst tief ein – das dankt Ihnen auch Ihre Haut, die so weniger austrocknet. Und Energie sparen Sie erst noch obendrauf.

 

3. Haare nicht zu oft waschen.

Wenn wir beim Haarewaschen sind, dann gilt im Winter, dass die Haare nicht täglich gewaschen werden müssen. Zwar ist es mit milden Shampoos kein Problem, jeden Tag zu duschen – gerade im Winter, wenn die Talgproduktivität der Kopfhaut eher tief ist, kann man gut mit Trockenshampoos einen oder zwei Tage überbrücken.

4. Mütze tragen.

Damit die Haare und die Kopfhaut nicht direkt Schnee und Kälte ausgesetzt sind, ist es ratsam, diese mit einer Mütze zu schützen. Mit Seidensatin gefütterte Mützen sind besonders schonend, da die glatte Oberfläche der Seide die Haare nicht unnötig reibt. Auch ein dicker Schal oder eine Kapuze schützen das Haar vor der Kälte.

 

5. Den Spitzen Extrazuwendung geben.

Die Spitzen gehören zum ältesten Teil der Haare und sind deshalb besonders anfällig für Trockenheit, Haarbruch oder Spliss. Um sie vor dem kalten Winterwetter zu schützen, ist deshalb eine Spezialpflege gefragt – zum Beispiel ein Haaröl mit natürlichen Ölen und Lipiden.

Ein Öl oder Serum hilft auch, wenn die Haare zu Frizz tendieren oder häufig statisch geladen sind. Wichtig ist auch, die Spitzen regelmässig beim Friseur schneiden zu lassen, damit die Haare lange gesund und splissfrei bleiben. Alle zwei bis drei Monate sind bei langen Haaren optimal.

 

6. Stylingtools vermeiden.

Gerade weil die Haare im Winter nur schon durch äussere Bedingungen sehr strapaziert sind, sollte man sie nicht noch durch Stylingtools beanspruchen, denn diese setzen die Haare einer hohen Hitze aus und entziehen ihnen Feuchtigkeit. Wer dennoch nicht auf Glätteisen und Co. verzichten kann, für den ist ein Hitzeschutz auf jeden Fall Pflicht.

7. Alle Frisurenkniffs auspacken.

Gerade weil die Haare vor der Kälte geschützt werden sollten und man von Stylingtools im Winter am besten die Hände lässt, bietet es sich an, die Haare regelmässiger zusammenzubinden. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt – solange die Haare nicht zu straff gebunden werden. Dank Pferdeschwanz, Dutt oder einer Flechtfrisur lässt sich auch Haarbruch am Rollkragenpulli oder Schal verhindern.

 

8. Pflege anpassen für die Extraportion Feuchtigkeit.

Nicht nur die Kleidung sollte im Winter dicker werden, auch die Haarpflege sollte tendenziell reichhaltiger sein als im Sommer. Vor allem lange Haare profitieren von einer Spülung nach dem Haarewaschen,  diese schliesst die Schuppenschicht und macht sie schön glänzend.

Einmal pro Woche empfiehlt es sich zudem, eine Intensivkur zu verwenden, die das Haar revitalisiert – zum Beispiel die Weizenkeim NÄHR-KUR mit naturreinem Zinnkraut-Extrakt, Weizenkeimöl und kaltgepresstem Sonnenblumenöl. Diese ist auch bei kurzen Haaren sinnvoll, da sie nebst den Haarlängen auch direkt auf die Kopfhaut aufgetragen wird.

 

Für die Extrapflege im Winter.

 

Juckende und trockene Kopfhaut: Woher sie kommt und wie Sie dagegen vorgehen

Leiden Sie unter juckender Kopfhaut? Das ist ärgerlich, lässt sich in den meisten Fällen aber mit einer geeigneten Behandlung vermeiden. Erfahren Sie, wie juckende Kopfhaut entsteht und welche Massnahmen helfen, um den Juckreiz zu mildern.

 

Dieser Beitrag wurde geprüft vom Team rund um Dr. Katharina Alder, Technische und Wissenschaftliche Leitung bei RAUSCH.

 

Inhalt

 

 

Trockene und juckende Kopfhaut erkennen

Unsere Kopfhaut gehört als Teil der Haut zum grössten Organ des Menschen und ist direkt äusseren Einflüssen wie Schadstoffen oder der Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Da sie bei den meisten Personen durch die Haare geschützt und verdeckt wird, schenken wir ihr jedoch oft nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdient hätte. Bis sie sich mit Problemen meldet – zum Beispiel, wenn sie plötzlich stark zu jucken beginnt.

Dieser Juckreiz ist meist auf eine trockene Kopfhaut zurückzuführen. Bei einer trockenen Kopfhaut ist die Hautbarriere gestört, weshalb Feuchtigkeit verloren geht und der Feuchtigkeitshaushalt der Kopfhaut aus dem Gleichgewicht gerät.

Verstärkend dazu kann es sein, dass die Kopfhaut zu wenig Talg produziert. Trockene Kopfhaut entsteht folglich aus einer gestörten Hautbarriere, die zu wenig Feuchtigkeit aufnehmen kann und / oder Talgdrüsen, die zu wenig Fett produzieren.

Trockene Kopfhaut äussert sich meist nicht nur mit Juckreiz: Auch Rötungen oder irritierte Stellen sind typische Anzeichen. Der Juckreiz muss dabei nicht ganzflächig auftreten, sondern kann auch nur bestimmte Flächen wie den Hinterkopf oder den Nacken betreffen. Er variiert bei vielen Betroffenen zudem je nach Wetterlage und Tageszeit.

Leiden Sie nebst dem Juckreiz unter kleinen weissen Schuppen, die sich von den Haaren und der Kopfhaut lösen und auf die Schultern rieseln? Dann handelt es sich mit grosser Wahrscheinlichkeit um eine trockene Kopfhaut gepaart mit trockenen Schuppen.

Und auch fettige Schuppen können mit einem starken Juckreiz einhergehen. Weiterführende Informationen zum Thema Schuppen finden Sie in diesem Beitrag. Zudem können auch Läuse und Milben für den Juckreiz verantwortlich sein. Wie Sie diese erkennen und behandeln, erfahren Sie in diesem Beitrag.

 

Die Ursachen von trockener und juckender Kopfhaut

Es gibt viele Auslöser für eine trockene Kopfhaut, die juckt und gerötet ist.  Oft sind diese von temporärer Natur: So kann zum Beispiel ein Jahreszeitenwechsel Juckreiz an der Kopfhaut auslösen. Im Herbst und Winter sorgen stärkere Temperaturwechsel zwischen Drinnen und Draussen sowie häufigeres Föhnen und die trockene Heizungsluft dafür, dass unsere Kopfhaut strapaziert wird.

Im Sommer wiederum ist die Kopfhaut häufig der Sonne und somit Hitze und UV-Strahlung ausgesetzt, was sie ebenfalls reizen und aus dem Gleichgewicht bringen kann. Auch eine unausgewogene Ernährung und ungesunde Lebensgewohnheiten wie Rauchen können einen Juckreiz der Kopfhaut provozieren.

Weitere potentielle Ursachen für juckende und trockene Kopfhaut sind darüber hinaus unerwünschte Nebenwirkungen eines Medikaments, ein Hautpilz und – insbesondere bei Frauen – hormonelle Veränderungen, zum Beispiel aufgrund einer Schwangerschaft oder der Wechseljahre. Und auch Luftverschmutzung sowie ungeeignete Pflegeprodukte können ihren Teil zum Juckreiz beitragen.

Zudem sollte man psychische Faktoren wie Stress und emotionale Belastung nicht ausser Acht lassen. Juckreiz und trockene Kopfhaut können nebstdem auch genetische Gründe haben oder mit zunehmendem Alter auftreten, da die Talgproduktion über die Lebensspanne tendenziell abnimmt und die Haut deshalb trockener wird.

Nicht selten ist es auch eine Kombination aus mehreren genannten Faktoren, welche die Hautbarriere der Kopfhaut stört und den Feuchtigkeitshaushalt der Haut aus dem Gleichgewicht bringt.

 

Wann sollte ich zum Arzt?

Grundsätzlich ist es bei jedem gesundheitlichen Problem sinnvoll, dieses durch eine Fachperson beurteilen zu lassen. Wenn Sie schon länger unter einer juckenden Kopfhaut leiden und bereits mehrere Massnahmen dagegen ergriffen haben, ohne dass diese eine Verbesserung herbeigeführt haben, ist es empfehlenswert, Ihr spezifisches Problem medizinisch abklären zu lassen.

In seltenen Fällen steckt hinter trockener oder stark juckender Kopfhaut eine Krankheit, die es dementsprechend zu behandeln gilt und für die gezielt Massnahmen ergriffen werden können. Bei Allergien werden zum Beispiel häufig Antihistaminika verschrieben, um den Juckreiz zu mindern, und Kortison kann bei einem Ekzem helfen.

 

Wie Sie trockene und juckende Kopfhaut behandeln können

Weil die Behandlung stark von der Ursache des Juckreizes abhängt, ist es wichtig, den Auslöser für Ihre juckende und trockene Kopfhaut zu kennen. So entscheidet sich, ob Ihr Problem allenfalls medikamentös behandelt werden muss oder ob Sie zunächst probieren können, das Problem mit der geeigneten Pflege und den folgenden fünf Tipps in den Griff zu kriegen.

1. Hände weg von der Kopfhaut.

Obwohl es intuitiv richtig erscheint und vorläufig Erleichterung bringt, ist es wichtig, dass Sie sich bei einer juckenden Kopfhaut nicht kratzen. Durch das Kratzen wird die Kopfhaut gereizter und entzündeter, die Hautbarriere noch mehr gestört und der Juckreiz deshalb noch intensiver. So entsteht ein Teufelskreis, den es mit geeigneten Massnahmen zu durchbrechen gilt.

 

2. Auf ein mildes Shampoo wechseln.

Wenn Ihre Kopfhaut trocken und gereizt ist, sollten Sie unbedingt Ihr Shampoo genauer unter die Lupe nehmen. Am besten verwenden Sie ein mildes und allergenfreies Shampoo ohne Sulfate und Silikone wie das RAUSCH Herzsamen SENSITIVE-SHAMPOO hypoallergen mit wertvollem Herzsamen-Extrakt, das die Kopfhaut beruhigt und befeuchtet.  

 

3. Hitze aussen vor lassen.

Hitze – sei es von heissem Wasser oder dem Föhn –  irritiert die Kopfhaut und ist deshalb bei einer juckenden, trockenen Kopfhaut idealerweise gänzlich zu vermeiden. Waschen Sie Ihre Haare deshalb nicht allzu oft und höchstens mit lauwarmem Wasser und lassen Sie die Haare an der Luft trocknen.

 

4. Schützen Sie Ihre Kopfhaut vor Sonnenbrand.

Was für die Haut gilt, gilt gleichermassen für die Kopfhaut: Die Sonne schadet ihr durch die UV-Strahlung und trocknet sie zusätzlich aus. Tragen Sie im Sommer deshalb wenn immer möglich einen Hut, halten Sie sich weitestgehend im Schatten auf und benutzen Sie einen UV-Schutz für die Haare, zum Beispiel den Weizenkeim FEUCHTIGKEITS-SPRAY. 

 

5. Bringen Sie mit einer Spülung Feuchtigkeit zurück.

Nebst einem milden Shampoo für die Reinigung ist es wichtig, die Kopfhaut wieder mit Feuchtigkeit zu versorgen, zum Beispiel mit einem Conditioner oder einer Spülung, die direkt auf die Kopfhaut gegeben wird und die Hautschutzbarriere stärkt.

Hausmittel gegen Juckreiz und trockene Kopfhaut

Wer dringend etwas gegen juckende Kopfhaut tun möchte, findet auch im eigenen Küchenschrank oder im Badvorrat geeignete Produkte. Laut Internet gibt es diverse Hausmittel im Kampf gegen juckende Kopfhaut. Zwar gibt es für deren Wirkung keine wissenschaftliche Evidenz, folgende drei Hausmittel werden aber auffallend oft genannt. 

 

Kopfhaut-Spülung aus Apfelessig

Apfelessig wird eine keimtötende Wirkung zugeschrieben und soll sich deshalb bestens eignen bei einer gereizten Kopfhaut. Zudem glättet er die Cuticula, die äusserste Haarschicht, und macht das Haar dadurch schön glänzend. Für die Anwendung einfach einen Liter Wasser mit 2 EL Apfelessig mischen und auf die noch feuchten, frisch gewaschenen Haare und die Kopfhaut geben. Die Apfelessig-Tinktur anschliessend mit kaltem Wasser auswaschen. Übrigens: Der unangenehme Essig-Geruch sollte rasch verfliegen.

 

Maske aus Quark

Im Abstand von einigen Wochen Kuren aus Quark zu machen, soll vielen Betroffenen von juckender Kopfhaut helfen. Dafür tragen Sie Quark je nach Präferenz alleine oder gemischt mit einem Eigelb oder einem Öl (z.B. Olivenöl) direkt auf die trockene Kopfhaut auf und lassen den Quark bzw. die Quark-Mischung für rund 30 Minuten einwirken. Danach mit lauwarmem Wasser sorgfältig ausspülen. Der Quark hat eine beruhigende und kühlende Wirkung auf die Kopfhaut und versorgt sie mit Feuchtigkeit.

Kopfhaut-Kur dank Ölen

Viele schwören auf den Einsatz von Ölen wie Oliven- oder Kokosöl als Kopfhautkur. Für die Kur tragen Sie das gewünschte Öl direkt auf die Kopfhaut auf, lassen es einige Minuten einwirken und spülen es dann mit lauwarmem Wasser und einem milden Shampoo wieder aus. Insbesondere bei feinen Haaren oder einem Ansatz, der schnell nachfettet, ist bei diesem Hausmittel aber Vorsicht geboten – denn ein Öl lässt sich pur nicht so leicht wieder entfernen.

Im Fachhandel sind deshalb auch eigens für trockene und juckende Kopfhaut entwickelte Spülungen oder Kuren erhältlich, deren Wirkung wissenschaftlich bestätigt ist. Diese enthalten ebenfalls wertvolle Fette und Öle um die Hautbarriere schützen, lassen sich aber einfacher wieder ausspülen. So zum Beispiel die RAUSCH Herzsamen SENSITIVE-SPÜLUNG hypoallergen mit Kokosöl und Herzsamen-Extrakt, welche reizmildernd wirkt und die Hautschutzbarriere stärkt.

Egal welche Massnahmen Sie ergreifen und welche Hausmittel Sie ausprobieren: Seien Sie sich bewusst, dass bei einer juckenden Kopfhaut oft Geduld gefragt ist. Während bei manchen schon der Wechsel auf ein mildes Shampoo die gewünschte Beruhigung der Kopfhaut bringt, kann es bei anderen mehrere Wochen dauern, bis die Massnahmen einen Effekt zeigen.

Unsere Kopfhaut ist wie unser Genom sehr individuell. Es gibt nicht DIE trockene Kopfhaut – weshalb es auch keine Patentlösung dagegen gibt. Probieren Sie deshalb ruhig mehrere Dinge aus und setzen Sie diese ab falls Sie merken sollten, dass sie nicht die gewünschte Wirkung haben oder die Kopfhaut gar noch mehr reizen.

 

Unser Power-Duo bei empfindlicher, trockener oder juckender Kopfhaut.

Das Herzsamen SENSITIVE-SHAMPOO Hypoallergen mildert Rötungen und Juckreiz mit wertvollem Herzsamen-Extrakt.

Die Herzsamen SENSITIVE-SPÜLUNG Hypoallergen wirkt reizmildernd, beruhigend und feuchtigkeitsspendend.

3 festliche Frisuren, die im Handumdrehen selbst gemacht sind

Die Festtage stehen vor der Tür, und damit auch die Frage nach dem passenden Styling. Egal ob Weihnachten zu Hause, Fondue im Wald oder die Silvestersause im kleinen Stil: Wir zeigen Ihnen 3 unaufgeregt festliche Frisuren, die Sie ganz einfach und ohne grossen Aufwand selbst machen können.

 

Frisur 1: Halboffene Haare mit Twist

Falls Sie Ihre Haare am liebsten offen tragen, für einen speziellen Anlass aber etwas Abwechslung suchen, ist diese halboffene Frisur ideal. Dafür werden die Deckhaare wie eine Kordel nach hinten gewickelt. Das sieht interessant aus, ist aber im Nu gemacht. Schön ist die Frisur auch in Kombination mit leichten Wellen.

 

Was Sie dafür brauchen:

  • Volumenspray oder Trockenshampoo, zum Beispiel das DRY SHAMPOO Fresh von RAUSCH
  • Haarklammer
  • Dünner Haargummi

 

 

So geht es:

1. Einen Mittelscheitel ziehen und mit etwas Trockenshampoo oder einem Volumenspray Textur in die Haare bringen.

2. Eine dünne Strähne des Deckhaares mit einer danebenliegenden Strähne überkreuzen.

3. Zur oberen Strähne jeweils vor dem weiteren Eindrehen weitere Haare vom Haaransatz hinzufügen und die Haare so langsam nach hinten drehen.

4. Das Eindrehen so lange wiederholen, bis Sie in der Mitte des Hinterkopfs angekommen sind.

5. Die Strähne feststecken und auf der anderen Seite identisch vorgehen.

6. Die zwei Kordeln mit einem Haargummi zusammenbinden.

7. Um das Haargummi zu verdecken, lockern Sie mit zwei Fingern vorsichtig den Haargummi etwas und führen das Ende des gedrehten Zopfs dann von oben durch das Loch zwischen Hinterkopf und Haargummi.

Tipp: Um den Kordeln mehr Definition zu geben, zum Schluss einzelne Strähnen leicht herauslösen.

 

Frisur 2: Geflochtener Low Bun

Der Dutt ist ein absoluter Klassiker. In dieser geflochtenen, tiefsitzenden Variante wirkt er etwas verspielter und somit weniger elegant als streng nach hinten genommen. Ein Scrunchie gibt der Frisur zudem das gewisse Etwas.

 

Was Sie dafür brauchen:

  • Haargummis
  • Haarklammern zum Fixieren
  • Nach Belieben: Einen Haar-Donut und / oder ein Scrunchie zur Deko

 

So geht es:

1. Ziehen Sie einen Seitenscheitel. Falls Sie kürzeres Deckhaar oder einen Pony haben, nehmen Sie einige Strähnen beiseite – diese werden nicht eingeflochten.

2. Nun werden die Deckhaare auf der breiteren Seite des Scheitels mit drei Strähnen in einem Zopf nach hinten geflochten. Beim Flechten sollten Sie stetig von unten weitere Haarsträhnen dazunehmen. Achten Sie darauf, dass Sie die Haare stets oberhalb der Haarlinie entlangflechten.

3. Wenn Sie am Hinterkopf angekommen sind, flechten Sie bis dorthin weiter, wo Sie den Dutt machen wollen und binden die Haare dann zu einem tiefen Pferdeschwanz zusammen.

4. Nun können Sie entweder direkt alle Haare zu einem Dutt formen und diesen mit einem Haargummi oder Haarklammern fixieren. Alternativ platzieren Sie wie im Bild einen Haardonut über dem Pferdeschwanz und stecken die Haare dann mit Haarnadeln zu einem Dutt fest. So wird dieser schön voluminös. 

5. Je nach Belieben drapieren Sie nun noch das Scrunchie Ihrer Wahl um den Dutt. So lassen sich auch allfällig sichtbare Haargummis oder -klammern elegant kaschieren. 

 

Frisur 3: Pferdeschwanz der etwas anderen Art

 

Ein tiefer Pferdeschwanz geht eigentlich immer und zählt zu den einfachsten Frisuren überhaupt. Wir verpassen dieser Frisur einen festlichen Twist, indem wir den Pferdeschwanz zu einer Kordel eindrehen. 

 

Was Sie dafür brauchen:

 

 

So geht es:

1. Ziehen Sie einen Seitenscheitel.

2. Binden Sie die Haare am Hinterkopf mittig und relativ tief zu einem Pferdeschwanz zusammen. Nach Belieben können Sie den Ansatz mit einem Kamm noch etwas anheben, um Volumen zu kreieren.

3. Um den Haargummi zu verdecken, nehmen Sie eine dünne Strähne aus dem Pferdeschwanz, wickeln diese um den Haargummi und stecken diese dann entweder direkt im Haargummi oder mithilfe einer Klammer fest.

4. Nun teilen Sie den Pferdeschwanz in zwei gleich grosse Teile und drehen beide Stränge bis zur Hälfte ein. Dann beginnen Sie, die beiden eingedrehten Haarpartien miteinander einzudrehen, sodass eine Kordel entsteht. Wichtig ist, dass Sie weiterhin beide Strähnen einzeln eindrehen. Dies braucht am Anfang ein wenig Übung – wenn Sie es einige Male gemacht haben, funktioniert das aber wortwörtlich im Handumdrehen.

5. Am Ende angekommen, fixieren Sie die Frisur mit dem zweiten Haargummi und allenfalls mit etwas Haarspray. Fertig ist das simple Festtagsstyling!

 

 

Ideale Helfer für die festliche Frisur.

 

Unsere VOLUME STYLING LOTION Fresh gibt speziell am Haaransatz mehr Volumen und schützt das Haar vor Föhnhitze mit Anti-Frizz-Effekt. 

 

Das STYLING MOUSSE Flexible Non-Aerosol verleiht dem Haar Sprungkraft und natürliche Fülle. 

 

Das HAIR SPRAY Strong Aerosol ist ideal, um die Frisur oder einzelne Haarpartien langanhaltend zu fixieren. 

 

Was ist eigentlich… rPet?

«50 % rPET» oder «aus recyceltem PET hergestellt»: Viele Firmen setzen bei der Verpackung ihrer Kosmetikprodukte neuestens auf rPET. Doch was ist dieses recycelte PET eigentlich genau, und wie wird es hergestellt?

 

Was ist rPET?

rPET oder R-PET ist die Abkürzung für recyceltes PET. PET, eigentlich Polyethylenterephthalat, wird aus Kunststoff hergestellt. Für rPET wird dieser Kunststoff nach der Erstverwendung erneut aufbereitet. Erst so schliesst sich der Recycling-Kreislauf, weil gebrauchte Getränkeflaschen korrekt entsorgt erneut zu Getränkeflaschen oder auch Verpackungen von Kosmetikprodukten verarbeitet werden. 

Das Rezyklat für Kosmetikverpackungen aus rPET wird aus sogenannten Post-Consumer Getränkeflaschen gewonnen. Dabei handelt es sich um alte Getränkeflaschen, welche gründlich gereinigt und danach eingeschmolzen werden. Das rPET kann dabei mit primärem PET vermischt oder auch in seiner reinen Form verwendet werden.

 

Wie erkennt man rPET?

Ob die Verpackung eines Kosmetikprodukts aus recyceltem PET hergestellt ist, lässt sich gar nicht so einfach erkennen. In manchen Fällen sieht man jedoch beim genauen Hinsehen, dass rPET verwendet wurde.

Denn recycelter Kunststoff tendiert manchmal zu einem Grauschleier, während Neuplastik farblos ist. Zudem weisen immer mehr Firmen direkt auf dem Produkt aus, dass die Verpackung ihrer Kosmetikprodukte mit einem Anteil an recyceltem PET hergestellt wird.

Entsorgt werden aus rPET hergestellte Verpackungen von Kosmetikprodukten aus hygienischen und qualitätstechnischen Gründen nicht in der PET-Sammelstelle, sondern bei den Plastikflaschen. Diese werden dann zu Granulat weiterverarbeitet und für industrielle Produkte wie Kabelschutzrohre und -abdeckungen ein drittes Mal aufbereitet. 

 

Wie wird das Rezyklat hergestellt?

Die gebrauchten und leeren Getränkeflaschen aus primärem PET werden an PET-Abgabestellen gesammelt und danach in einem mehrstufigen Prozess aufbereitet – unter anderem werden die Flaschen gereinigt, nach Farbe sortiert und dann zu einem Rohstoff verarbeitet, aus dem neue Flaschen hergestellt werden können.

Das Video von PET-Recycling Schweiz gibt einen Einblick in den Aufbereitungsprozess von PET-Getränkeflaschen:

 

 

Wie umweltschonend ist rPET?

Wenn eine PET-Flasche zum ersten Mal in Umlauf kommt, spricht man von primärem PET. Primärer PET ist aus Kunststoff hergestellt, der wiederum aus Erdöl und damit einer endlichen Ressource gewonnen wird. Aus Gründen der Nachhaltigkeit ist es folglich sinnvoll, den Gebrauch von PET-Flaschen so weit wie möglich zu reduzieren. PET zu recyceln, schont deshalb per se Ressourcen. Doch wie schneidet rPET bezüglich Ökobilanz im direkten Vergleich mit primärem PET ab?

rPET hat in Sachen Energieaufwand klar die Nase vorn – je höher der Anteil an rezykliertem Plastik pro Flasche, desto geringer fällt deren Fusssabdruck aus. Laut einem Bericht von PET Recycling Schweiz verursacht die Herstellung und Entsorgung von Rezyklat (rPET) nur rund einen Achtel der Umweltbelastungen im Vergleich zur Herstellung von primärem PET. 

RAUSCH setzt deshalb seit 2021 ebenfalls auf rPET: Alle Shampooflaschen in der 200 ml-Verpackung bestehen zu 100 % aus recyceltem PET. 

Mehr erfahren zum Nachhaltigkeitsbemühen von RAUSCH

Blondes Haar: So pflegen Sie es richtig

Blondinen haben mehr Spass – zumindest, wenn wir der Werbung Glauben schenken. Doch so beliebt die Haarfarbe auch ist, blondes Haar braucht besonders viel Pflege und Zuwendung. Wir verraten Ihnen, was Sie tun können, damit Ihre Lieblingshaarfarbe noch länger strahlt wie frisch vom Friseur.

 


Blondiertes Haar ist stark strapaziert.

Besonders wenn die Haare chemisch blondiert wurden, neigen sie dazu, spröde und porös zu sein. Kein Wunder, schliesslich ist der Aufhellungsprozess für das Haar extrem belastend. Beim Blondieren wird das Haar gebleicht, das heisst ihm werden die ursprünglichen Farbpigmente entzogen.

Während diesem Aufhellungsprozess nimmt das Haar Nuancen von Rot über Orange hin zu Gelb an, bis der endgültige Farbton erreicht ist. Im Idealfall ein strahlendes Blond.

 

Woher kommen gelbe Verfärbungen in blondem Haar?

Wird der Aufhellungsprozess zu früh abgebrochen, verursachen die noch vorhandenen Farbpigmente einen unerwünschten Gelbstich. Hitze, Salz- und Chlorwasser können diesen Effekt verstärken. Besonders frisch blondiertes oder ergrauendes Haar ist davon betroffen.

Aber auch wenn beim Aufhellen alles korrekt abgelaufen ist, neigt blondes oder graues Haar später noch dazu, einen Gelbstich zu entwickeln. Dieser entsteht vor allem, wenn die kühlen Farbstoffe der Coloration ausgewaschen sind. Zusätzlich kann die tägliche Haarwäsche ein Grund für den gelblichen Farbschleier sein, denn hartes Leitungswasser enthält Mineralien und Metalle, die den Farbton beeinträchtigen können.

Bye, bye Gelbstich!

Und wie werde ich einen unerwünschten Gelbstich wieder los? Die einfachste Methode um einen leichten Gelbstich zu entfernen oder das kühle Blond aufzufrischen, ist die Verwendung eines sogenannten Silber-Shampoos, wie unserem Salbei SILBERGLANZ-SHAMPOO. Dieses enthält violette Farbpigmente, welche gelbe Verfärbungen neutralisieren.

Die anschliessende Pflegespülung ist ideal darauf abgestimmt und unterstützt die Anti-Gelbstich-Wirkung. Ausserdem macht sie das nasse Haar leichter kämmbar, kräftig und geschmeidig.

 

Pflanzliches Keratin für intensiven Schutz.

Typischerweise ist blondes Haar durch die chemische Aufhellung stark strapaziert, es verliert an Feuchtigkeit, wird trocken und brüchig. Hier braucht es mindestens einmal pro Woche eine tiefenwirksame Pflege, welche die Haarstruktur wieder aufbaut und das Haar gesund erhält.

Unsere Salbei SILBERGLANZ-KUR ist ideal dafür. Dank pflanzlichem Keratin repariert sie die Haarstruktur von innen heraus, wirkt Haarbruch entgegen und schützt es vor äusseren Einflüssen.

Bei pflanzlichem Keratin handelt es sich um ein Mikroprotein, das auf rein pflanzlichen Proteinbausteinen basiert. Es dringt durch die Schuppenschicht bis tief ins Faserinnere vor, wo es das Haar mit fehlenden Proteinen versorgt. So werden Stressfaktoren wie Blondieren, Styling und Umwelteinflüsse gemildert, Haarschäden reduziert und vorzeitiger Haaralterung vorgebeugt.

Diese Kombination aus intensiver Pflege und Anti-Gelbstich ist einzigartig und der Grund, weshalb wir unsere lila Linie so lieben. Schliesslich enthalten auch das Salbei SILBERGLANZ-SHAMPOO und die dazugehörige Spülung pflanzliches Keratin.

 

Extra-Schutz vor Hitze.

Um blondes Haar zu schützen, sollten Sie jeglichen Hitzestress wie Glätten, Föhnen oder direkte Sonneinstrahlung vermeiden. Tragen Sie im Sommer einen Hut oder verwenden Sie einen UV-Schutz für die Haare. Profitipp: Verteilen Sie die Salbei SILBERGLANZ-KUR im nassen Haar und binden Sie ein Tuch darum. So schenken Sie Ihrem Haar während dem Sonnenbaden intensive Pflege. Anschliessend gründlich auswaschen nicht vergessen.

 

Entspannende Kopfmassagen.

Für mehr Self-Care im Alltag empfehlen wir Ihnen eine verwöhnende Kopfmassage. Speziell für blondiertes und graues Haar haben wir unser Salbei SILBERGLANZ HAAR-TONIC entwickelt. Regelmässige Massagen tragen dazu bei, dass das Haar kräftig und gesund bleibt. Gleichzeitig wird die Kopfhaut gestärkt und erfrischt. Mit Schweizer Salbeiöl und naturreinen Extrakten aus Brennnessel, Spitzwegerich, Eichenrinde, Tabak und Hauswurz.

 

 

Geballte Pflege-Power für kühles Blond und strahlendes Grau. 

 
 
 

 

SOS Spliss: Was Sie gegen kaputte Haarspitzen tun können

Färben, föhnen, stylen: Wir muten unseren Haaren manchmal ganz schön viel zu. Die Folge davon ist nicht selten, dass strapazierte Haare trocken und spröde werden und an den Enden unschöner Spliss entsteht. Mit den richtigen Tipps lässt sich dies jedoch weitestgehend vermeiden. Erfahren Sie, wie Sie Spliss am besten behandeln und warum Vorbeugung bei gespaltenen Spitzen das A und O ist.

 

Dieser Beitrag wurde geprüft vom Team rund um Dr. Katharina Alder, Technische und Wissenschaftliche Leitung bei RAUSCH.

 

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Was ist Spliss und wie erkenne ich ihn?

Spliss (im Fachjargon: Trichoptilosis) wird vom Duden als «pinselförmig gespaltene Haarspitzen» definiert. Man spricht also von Spliss, wenn die Haare so trocken und strapaziert sind, dass sie an den Enden zu splittern beginnen. Treffend dafür wird Spliss in England als «split ends», also «gespaltene Spitzen», bezeichnet.

Häufig teilt sich das Haar dabei in zwei Teile, es kann aber auch sein, dass bei der Spaltung drei oder mehr Teile entstehen. Diese Spaltung entsteht zunächst zwar bei den Spitzen, kann mit der Zeit aber – sofern nichts dagegen unternommen wird – Richtung Wurzel fortschreiten.

Unter dem Mikroskop sieht Spliss aus wie eine Gabel, wenn die Spaltung in zwei Teile erfolgt ist, oder auch wie ein Baumstamm mitsamt seinen Wurzeln, wenn die Splitterung an der Haarfaser nicht überall gleich ausgeprägt ist. Erkennen kann man Spliss meist auch von blossem Auge: An den Bruchstellen entsteht bei den Haarspitzen ein kleiner weisser Punkt, der insbesondere bei dunklen Haarfarben hervorsticht.

Spliss ist also eine Schädigung der Haarstruktur, die das Haar schwieriger zu kämmen macht und es strohig und kaputt aussehen lässt. Folglich handelt es sich um ein kosmetisches Problem, das Betroffene meist so schnell wie möglich wieder loswerden wollen.

 

Weshalb und wie entsteht Spliss?

Um die Ursachen von Spliss zu verstehen, muss man sich zunächst ins Bewusstsein rufen, dass die Haarspitzen der älteste Teil unserer Haare sind. Insbesondere bei längeren Haaren, die selten geschnitten werden, sind die Spitzen deshalb auch am anfälligsten auf strapazierende Einwirkungen von aussen. Wenn die Haare brüchig und geschwächt sind, sind sie prädestiniert für Haarbruch und damit auch für Spliss.

Verstärkt werden kann dies durch verschiedene Dinge. Es lassen sich aber drei Hauptursachen herausheben. Einerseits sind chemische Behandlungen wie Dauerwellen oder das Colorieren und Bleachen der Haarpracht eine grosse Belastungsprobe für diese.

Die Schuppenschicht muss für den Pigmentierungsprozess aufgeraut werden, weshalb die Haarstruktur geschwächt wird und chemisch behandelte Haare besonders anfällig sind für Spliss. Zudem enthalten gewisse Pflege- und Stylingprodukte aggressive Inhaltsstoffe, die das Haar zusätzlich strapazieren.

Darüber hinaus gibt es Einflüsse von aussen, die sich negativ auf den Zustand der Haare auswirken können. Dazu zählen zum Beispiel schädliche UV-Strahlung durch die Sonne, Schadstoffe in der Umgebung oder aber trockene Luft, die im Winter häufig in beheizten Räumen entsteht.

Schliesslich gibt es auch mechanische und thermische Faktoren, die Spliss begünstigen können. Insbesondere bei längeren Haaren, die über die Schulter fallen, löst Reibung an der Kleidung oder am Schal oft Haarbruch aus. Und auch der regelmässige Einsatz von Hitze durch den Haarföhn oder durch Stylingtools belastet die Haare und kann zu strapazierten Haaren oder im schlimmsten Fall zu Haarbruch und Spliss führen. 

 

Wie kann ich Spliss entfernen?

Die schlechte Nachricht: Ist Spliss einmal da, sind die Haare also gespalten, lässt sich dies nicht mehr so einfach rückgängig machen. Um Spliss zu entfernen, sollten Sie deshalb in den sauren Apfel beissen und die geschädigten Haarpartien beim Friseur abschneiden lassen. Dieser kann je nach Zustand auch nur die beschädigten Spitzen mit dem sogenannten Splissschnitt zurückschneiden.

Um den Spliss bis zum nächsten Friseurbesuch nicht noch weiter fortschreiten zu lassen, kann man den Splissschnitt im Notfall auch zuhause durchführen. Mitbringen sollte man dafür jedoch eine hochwertige Friseurschere und genügend Zeit.

Auch eigens dafür entwickelte Spliss-Trimmer können für das Entfernen der beschädigten Haarspitzen eingesetzt werden. Sie sind meist als Aufsätze für Rasierer oder Trimmer erhältlich. Sie sollten sich aber bewusst sein, dass letzten Endes nur ein grosszügiges Abschneiden der betroffenen Stellen das Spliss-Problem nachhaltig löst, weshalb ein Gang zum Friseur meist unausweichlich ist.

Die gute Nachricht: Obwohl der Griff zur Schere meist die effektivste Lösung ist, gibt es diverse Methoden, um Spliss in Schach zu halten. Oder noch besser, ihn gar nicht erst entstehen zu lassen.

 

Kann man Spliss vermeiden?

Wer Spliss vermeiden will, sollte dafür sorgen, dass dieser gar nicht erst entsteht. Vorbeugung ist deshalb die beste Taktik: Wenn die Haare gut gepflegt sind, sind sie auch weniger anfällig für Haarbruch und somit auch für Spliss-Bildung.

Das ist jedoch einfacher gesagt als getan, denn Spliss ist insbesondere bei langen Haaren ein äusserst häufiges Phänomen. Dennoch gibt es einige Tipps und Tricks, die im Kampf gegen kaputte Haarspitzen helfen.

 

6 Tipps und Tricks gegen Spliss

 

1. Setzen Sie auf Haarpflegeprodukte, die aufbauen und schützen.

Strapaziertes und brüchiges Haar benötigt eine reichhaltige Pflege, damit das Haar mit den notwendigen Nährstoffen versorgt wird. Achten Sie deshalb bei der Auswahl Ihrer Pflegeprodukte auf pflegende Inhaltsstoffe wie natürliche Öle. Verzichten Sie zudem auf Silikone in der Haarpflege. Diese legen sich wie ein Film um die Haare und verhindern so, dass Nährstoffe ins Haar gelangen können.

Ganz wichtig ist nach der Haarwäsche die Verwendung einer Spülung, um insbesondere die Haarlängen gut zu pflegen und schützen. Einmal in der Woche oder alle drei bis vier Haarwäschen sollten Sie zudem zur Haarkur greifen. Lassen Sie diese idealerweise 5 – 10 Minuten oder wie auf der Packungsbeilage angegeben einwirken, damit das Produkt seine volle Wirkung entfalten kann.

 

2. Seien Sie sanft zum Haar.

Wie bei allen Haarproblemen gilt auch bei Spliss: Zu häufiges Haarewaschen schadet mehr, als es nützt. Waschen Sie Ihr Haar deshalb nicht allzu oft und nicht zu heiss. Nach der Haarwäsche sollten Sie das Haar nicht mit einem Handtuch auswringen, sondern nur ganz sanft kneten.

Und: Die Haare sind im nassen Zustand anfälliger für Haarbruch, weshalb gerade dann viel Fingerspitzengefühl beim Entwirren der Haare gefragt ist. Kämmen Sie diese am besten zuerst grob mit den Fingern, und lassen Sie sich mit der Bürste oder dem Kamm Zeit. Am besten ist erstere mit Naturborsten ausgestattet, diese sind für das Haar am schonendsten.

 

3. Reduzieren Sie mechanische Reibung.

Mechanische Reibung kann insbesondere bei längeren Haaren zu Haarbruch führen. Wollen Sie die Spitzen schonen, binden Sie Ihre Haare öfter mal locker zusammen. Aber Achtung: Die Haargummis sollten kein Metall enthalten. Am besten sind Scrunchies aus einem schonenden Material wie Seide. Positiver Nebeneffekt: Sie hinterlassen praktisch keinen Abdruck, wenn man den Haargummi wieder entfernt.

Seide kann auch während des Schönheitsschlafs eine gute Wahl sein. Gewisse Friseure und Friseurinnen schwören auf Kopfkissen aus Seide. Diese sollen durch die weniger raue Oberfläche im Vergleich zu Baumwolle helfen können, mechanische Reibung der Haare zu vermeiden und deshalb Haarbruch entgegenzuwirken.

 

4. Greifen Sie regelmässig zur Schere.

Eigentlich logisch: Je weniger oft Sie die Haare schneiden, desto älter sind Ihre Spitzen – und desto strapazierter sind sie mit grosser Wahrscheinlichkeit. Regelmässiges schneiden sorgt dafür, dass Spliss gar nicht erst entstehen kann, da allfällige kaputte Enden direkt wieder entfernt werden.

 

5. Vermeiden Sie Hitze und weitere Strapazen.

Hitze und UV-Strahlung schaden nicht nur der Haut, sondern auch den Haaren. Verwenden Sie im Sommer deshalb stets einen UV-Schutz oder tragen Sie einen Hut. Versuchen Sie ausserdem, Hitze durch Stylingtools und den Föhn weitgehend zu vermeiden. Und falls dies unvermeidbar ist: Schützen Sie Ihr Haar vor jeder Anwendung mit einem Hitzeschutz. Färben und bleichen Sie ihre Haare zudem mit Bedacht und möglichst schonend.

 

6. Verwöhnen Sie Ihre Spitzen.

Gerade weil die Haarspitzen zum ältesten Teil der Haare gehören, sollten Sie diesen spezielle Beachtung schenken. Zum Beispiel mit eigens für die Spitzen oder Haarlängen konzipierten Seren und Ölen. Diese pflegen dank hochwertigen Ölen besonders intensiv und können die Haarstruktur bis zu einem gewissen Grad sogar reparieren. So können sie auch vor Spliss schützen.

 

 

Echte Wunderwaffen bei strapaziertem Haar und Spliss.