Tom Baumann singt bei „Bliss“ - und hat das Talent von Vater Marco

Wenn Tom Baumann von der A-Capella-Gruppe „Bliss“ auf der Bühne steht, sitzen nicht selten Bruder Lucas oder Vater und RAUSCH Chef Marco Baumann im Publikum. Gerne auch einmal unangemeldet. „Manchmal entdecke ich Luc in der zweiten Reihe, ohne dass er mir vorher ein Wort gesagt hat“, erzählt Tom. Ihn freue das riesig. Auch dass sich sein vielbeschäftigter Vater jedes neue Programm mindestens einmal anschaue, erfülle ihn mit großem Stolz. 

Wenn Tom Baumann von der A-Capella-Gruppe „Bliss“ auf der Bühne steht, sitzen nicht selten Bruder Lucas oder Vater und RAUSCH Chef Marco Baumann im Publikum. Gerne auch einmal unangemeldet. „Manchmal entdecke ich Luc in der zweiten Reihe, ohne dass er mir vorher ein Wort gesagt hat“, erzählt Tom. Ihn freue das riesig. Auch dass sich sein vielbeschäftigter Vater jedes neue Programm mindestens einmal anschaue, erfülle ihn mit großem Stolz.

Seit 2007 singt Tom Baumann bei der Band „Bliss“. Die ist zwei Jahre vorher eher per Zufall entstanden. Ein paar Freunde sassen eines Abends zusammen, um für einen Kollegen eine spontane Gesangseinlage für dessen Fest zu planen. Das Resultat konnte sich weder hören noch sehen lassen, doch es kam von Herzen. Weitere Konzerte im kleinen Rahmen kamen dazu und „Bliss“ ward geboren. 2005 stand das erste Bühnenprogramm „Herrlich Dämlich“ und 2007 –nach Toms Eintritt –gelang ihnen mit „SuperStern“ der nationale Durchbruch. Die gleichnamige CD erschien, und rund 130 Shows folgten, viele davon in renommieren Schweizer Locations wie dem „Zelt“ oder „Aeschbacher“. Die sechs stimmgewaltigen jungen Männer mischen Comedy mit A-Capella und begeistern damit Groß und Klein.

Singen und in Winterthur studieren

Freizeit kennt Tom Baumann nicht wirklich. Er studiert Vollzeit an der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Winterthur. Sein Studiengang: Journalismus und Organisationskommunikation. Während sich seine Mitstudenten am Freitag ins Wochenende verabschieden, geht’s bei ihm erst richtig los: Fast jedes Wochenende stehen er und seine fünf Bandkollegen auf irgendeiner Bühne in der Schweiz oder im deutschsprachigen Ausland. Derzeit bereiten sie gerade eine grosse Deutschland-Tour mit 20 Konzerten für nächstes Jahr vor. „Bis München können wir ein bisschen Schweizerdeutsch in die Show einbauen“, sagt Tom. „Was nördlich davon ist, da wird’s schwierig.“ Ein bisschen Swissness müsste dennoch immer auf die Bühne. Und eine grosse Portion Spontaneität. Nicht selten bauen sie lustige Momente, die sie bei der Anfahrt erleben, gleich in die anschliessende Show ein. „Wir haben’s immer sauglatt miteinander. Das ist das Beste an der ganzen Sache!“

Strahlende Augen bei den Fans

Tom ist bei „Bliss“ für die Text-Arbeit verantwortlich: Er schreibt das Programm und die Songs. Ein externer Freund hilft ihm dabei und die Bandkollegen segnen dies nachher ab. Seit acht Jahren macht er das schon –und dies äusserst erfolgreich. Wer schon einmal ein Konzert von „Bliss“ erlebt hat, spürt die positive Energie noch tagelang. Auf Facebook reihen sich Foto an Foto von strahlenden Fans, und nicht selten reisen diese den charmanten Jungs zu allen Konzerte hinterher.

Vater hat einmal Klavier gespielt

Woher kommt sein musikalisches Talent? „Mein Vater ist ein unterhaltsamer Typ, diese Gabe habe ich von ihm “, sagt Tom. Klavier habe der Vater auch einmal gespielt, aber heute lebt er sein musisches Interesse lieber als „Bliss“-Fan aus.