Die menschliche Haut leistet ganz Erstaunliches: Sie schützt uns vor Bakterien, Verletzungen, Hitze und vielem mehr. Ohne sie wären wir völlig schutzlos. Sie ist unser grösstes Organ und wenn es uns gut geht, fühlen wir uns wohl in unserer Haut.

So verschieden wir Menschen auch sind – grundsätzlich unterscheiden wir zwischen trockener, normaler oder fettiger Haut. Manchmal vereint eine Person aber auch verschiedene Hauttypen: Im Gesicht ist die Haut dann zum Beispiel fettig, der restliche Körper ist aber trocken. Alter, Hormonspiegel und die Jahreszeit spielen ebenso eine Rolle.

Viele Menschen leiden unter trockener Haut

Es gibt viele Menschen, auch gesunde, die unter trockener oder sehr trockener Haut leiden. Heizungsluft, Klimaanlagen, Pflegeprodukte, Parfüms, eine Mangelernährung, zu viel Alkohol, Nikotin, hormonelle Verhütungsmittel oder eine erbliche Veranlagung können dafür sorgen, dass wir eine trockene Haut haben. Manchmal sind die Ursachen dafür aber auch Erkrankungen der Haut (Neurodermitis, Schuppenflechte, Ekzem, Allergien und anderes) oder anderer Organe. Häufig tritt die Hauttrockenheit auch erst im Alter auf.

Trockene Unterschenkel und Ellenbogen

Betroffene kennen dieses unangenehme Gefühl: Die Haut ist rau, rissig, spannt und juckt und fühlt sich an wie Schleifpapier. Wer extrem trockene Haut hat, leidet unter so genannten Austrocknungsekzemen, wo die Haut nach dem Duschen oder Waschen einreisst, gerötet ist und juckt. An Körperstellen, die schlechter durchblutet sind und wenige Talgdrüsen aufweisen wie Ellbogen oder Unterschenkeln, leidet man übrigens besonders häufig unter trockener Haut.
Eine trockene Haut sieht meist schuppig, gerötet und ungepflegt aus und schlägt vielen Betroffenen auf das Selbstbewusstsein. Aber nicht nur äusserlich hat trockene Haut Auswirkungen – sie kann ihre Haut-Funktionen nicht mehr richtig wahrnehmen und den Körper nicht mehr genügend gegen äussere Einflüsse schützen.

Trinken Sie morgens ein Glas Wasser mit Zitronensaft

Der erste Schritt zur Verbesserung von trockener Haut führt über die Feuchtigkeit. Trinken Sie genügend Leitungswasser, wobei hier verschiedene Meinungen vorherrschen über die Menge. Hören Sie auf Ihr Körpergefühl und starten Sie schon frühmorgens mit einem grossen Glas gefüllt mit lauwarmem Wasser und etwas frischem Zitronensaft. Direkt zum oder nach dem Essen sollten Sie keine grossen Mengen trinken, dafür zwischen den Mahlzeiten ausreichend. Sie sollten so viel trinken, dass Sie nie einen grossen Durst verspüren. Stellen Sie in Ihrem Zuhause oder am Arbeitsplatz eine Karaffe auf und trinken Sie öfters ein grosses Glas Wasser. Vermeiden Sie zu grosse Mengen Kaffee, Schwarztee, Süssgetränke und Alkohol. Reines Wasser tut dem Körper am besten!

Wenn eine Erkrankung hinter der trockenen Haut steckt wie Neurodermitis oder Schuppenflechte, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und die Methoden besprechen. Es gibt entzündungshemmende und feuchtigkeitsbindenden Salben und Badezusätze.

Trockene Haut

Kokosöl und lauwarm duschen

Ansonsten haben wir hier einige Tipps für Sie:

  • Behandeln Sie Ihre Haut vorsichtig, rubbeln Sie sich nicht mit groben Schwämmen oder Badehandschuhen ab.
  • Baden oder duschen Sie nicht zu heiss, lauwarm reicht völlig aus. Wechselduschen regen die Durchblutung an, beginnen Sie immer mit warmem Wasser und hören Sie mit kühlem auf, wiederholen Sie das etwa zwei bis dreimal.
  • Verwenden Sie milde Reinigungsmittel wie pH-neutrale Waschlotionen oder Seifen.
  • Haben Sie immer ein bisschen reines Kokosöl zur Hand. Reiben Sie es tagsüber und vor dem Schlafengehen auf die besonders trockenen Stellen ein, wie Nagelhaut, Ellbogen, Unterschenkel oder Dekolleté. Kokosöl zieht schnell ein und spendet langanhaltend Feuchtigkeit. 
  • Verzichten Sie auf Gesichtswasser, das Alkohol enthält.
  • Nehmen Sie ab und zu ein Bad mit einem der folgenden Öl-Zusätze: Mandelöl, Jojobaöl oder Pfirsichkernöl
  • Cremen Sie sich nach dem Duschen oder Baden immer mit einer fetthaltigen Creme ein, die am besten Vitamin A und E enthält.
  • Auch hier spielt eine ausgewogene Ernährung eine wichtige Rolle! Auf den Teller gehören möglichst viel Gemüse und Früchte, pro Mahlzeit immer auch eine Portion davon roh geniessen und möglichst keine nährstoffarmen Fertigprodukte und raffinierten Zucker.
  • Rauchen und Alkohol wirken sich ebenfalls ungünstig auf die Haut aus und lassen Sie rascher altern.
  • 20 bis 30 Minuten direkte Sonneneinstrahlung am Tag sind gut, aber nicht in der starken Mittagssonne. Halten Sie sich nach dieser Zeit besser im Schatten auf und bedecken Sie Ihren Körper mit leichten Stoffen (helles Leinen oder Baumwolle)

Verwöhne-Linie von RAUSCH

RAUSCH verwöhnt Ihre sehr trockene und schuppige Haut mit der „Terracotta Intensiv-Linie“  mit Oil Shower Cream , Body Oil und Moisturizing Body Butter . Durch ihre wertvollen, regenerierenden Inhaltsstoffe aus hochwertigen Nuss-Ölen lässt sich selbst schuppige und juckende Problemhaut spür- und sichtbar verbessern. Zusätzlichen Verwöhn-Genuss verspricht der edle, sinnliche Duft dieser Pflegeserie. Sie zieht schnell ein, glättet die Haut und hinterlässt keinen Fettfilm. Sie mildert sogar Dehnungsstreifen und verlängert die Bräune nach den Ferien. Zudem ist sie frei von Silikon- und Mineral-Öl.

Unsere Haut – unser grösstes Sinnesorgan

Unsere Haut besteht aus drei Schichten: Epidermis (Oberhaut), Dermis (Lederhaut) und Subcutis (Unterhautfettgewebe). Diese funktionieren wie Schichten oder Barrieren und schützen uns vor Feuchtigkeitsverlust und eindringenden Fremdstoffen, machen die Haut elastisch und polstern darunterliegende Schichten.

Es lohnt sich, die Haut gesund und funktionsfähig zu erhalten. Denn mit einer Fläche von fast zwei Quadratmetern und einem Anteil von ca. 15 % am Gesamtkörpergewicht ist sie das grösste menschliche Organ und hat als solches eine Vielzahl von Aufgaben zu erfüllen.

Ganz wichtig ist die Schutzfunktion. So schirmt die Haut den Organismus gegen verschiedenste äussere Einflüsse wie zum Beispiel Regen, UV-Strahlen oder Bakterien ab. Zur Wärmeregulation ist der Körper ebenfalls auf Hautfunktionen wie Steuerung der Schweissproduktion und der Kapillardurchblutung angewiesen.

Die Haut regelt auch den Stoffwechsel, z.B. durch die Ausscheidung von Salzen und organischen Verbindungen, und sie ist ein Ort für die Speicherung von Fett und lipophilen Vitaminen. Mit ihren Druck-, Schmerz- und Temperaturrezeptoren stellt sie ausserdem ein wichtiges Sinnesorgan dar. Aufgenommene Reize veranlassen den Körper reflexartig zu den jeweils erforderlichen Schutzreaktionen.

Das Sinnesorgan Haut ermöglicht uns zudem intensive zwischenmenschliche Beziehungen, durch Berührung und Zärtlichkeiten. Überhaupt hat die Haut sehr viel mit Sinnlichkeit und Wohlbefinden zu tun. Deshalb sollten wir unsere Haut nicht nur rücksichtsvoll behandeln und richtig pflegen, sondern ihr auch Gutes tun. Ein erfrischendes Prickeln nach der Dusche, ein samtig weiches Hautgefühl nach dem Eincremen – das ist eine Wohltat für Körper und Geist!

Naturnahe Duftstoffe in Pflegeprodukten geraten durch die Nase direkt ins limbische System – also in jenes Gehirnareal, wo die Sinneswahrnehmungen mit Gefühlen verknüpft werden. Natürliche Pflanzenextrakte mit ihren wertvollen aufeinander abgestimmten Wirkstoffen erhöhen zudem die Hautaffinität der Pflegeprodukte und verleihen der Haut wohltuende sanfte Pflege.