Jeder Vierte von uns leidet unter den Folgen allergischer Reaktionen. Oftmals ist davon unser grösstes Sinnesorgan betroffen: Die Haut! Sie juckt dann, rötet sich und reagiert hochsensibel auf äussere Einflüsse. Vielleicht sind Sie betroffen, Ihr Kleinkind oder der Partner? Menschen mit Allergien leiden häufig jeden Tag – und oftmals bleiben viele Fragezeichen zurück. Doch mit der richtigen Pflege kann oft geholfen werden. Wir haben ein paar Tipps für Sie!

Was sind Allergien überhaupt?

Allergien sind Abwehrreaktionen des menschlichen Immunsystems auf bestimmte Stoffe, die vom Organismus als körperfremd erkannt werden. Diese können aufgrund von Kontakt mit der Haut (sogenannte Kontaktallergien) oder den Schleimhäuten und auch aufgrund von oraler Einnahme ausgelöst werden. Ursache dafür können Stoffe sein, auch Allergene genannt, die in verschiedenster Form in der Umwelt, in Nahrungsmitteln, in Gebrauchsgegenständen und auch in Kosmetika vorkommen. Ungeeignete Pflegeprodukte, Haare-Färbemittel und gewisse Medikamente können genauso allergische Reaktionen auslösen, wie Nahrungsmittel und Schmuck (z.B. Nickel). Aber auch unsere Umwelt kann Allergien auslösen (Pollen, Sonne).

Ist die Hautbarriere gestört, zeigen sich je nach Schweregrad Reaktionen in Form von Juckreiz, Erytheme, trockener Kopfhaut oder Papeln. Die Betroffenen sind aufgrund dieser starken, meist schmerzlichen Hautreaktionen oder Atemwegsbeschwerden stark in ihrer Lebensqualität eingeschränkt.

Wir in der Schweiz sind besonders betroffen. Eine international anerkannte Studie (ISAAC: International Study of Asthma and Allergies in Childhood) untersuchte über einen Zeitraum von 20 Jahren rund zwei Millionen Allergiker und deren Lebensumstände in insgesamt 106 Ländern. Dabei stellte sich klar heraus, dass Kinder aus Industrienationen öfter von Allergien betroffen sind als Kinder aus Entwicklungsländern. Während beispielsweise in Albanien gerade mal zwei Prozent der Bevölkerung von Allergien betroffen sind, sind es in den angelsächsischen Ländern, die das Ranking anführen, ganze 30 Prozent.

Da Kinder aus Industrienationen mit weniger Keimen in Kontakt kommen, wird ihr Immunsystem weniger gefordert und ist in der Konsequenz anfälliger. Je früher das Immunsystem getriggert wird, desto niedriger bleibt das Allergierisiko.

Hier erklären wir zur Unterscheidung ein paar Begriffe:

Was ist Neurodermitis?

Neurodermitis – auch atopisches Ekzem genannt – ist eine chronische, nicht ansteckende Hauterkrankung. Ursachen für die Auslöser dieser Erkrankung, mit der oft Kinder schon in jungen Jahren konfrontiert werden, sind bis heute noch nicht eindeutig geklärt. Eine genetische Veranlagung für die Entwicklung von Neurodermitis scheint durch spezifische Gene auf verschiedenen Chromosomen vorgegeben zu sein: Wenn beide Eltern an derselben atopischen Erkrankung leiden, sind auch die Kinder mit einer Wahrscheinlichkeit von 60-80 Prozent von Neurodermitis betroffen. Dennoch muss es trotz genetischer Veranlagung nicht zum Ausbruch der Krankheit kommen. Man hat festgestellt, dass es in Kombination mit der Genetik auslösende Faktoren gibt – die sogenannten „Triggerfaktoren“ (Auslöser). Die Entstehung von Neurodermitis ist mehr als eine Frage der Gene, damit aber auch beeinflussbar. Im schlimmsten Fall brechen die Krankheitssymptome bereits bei Säuglingen aus.

Körperpflege

Auslösende Faktoren („Triggerfaktoren“) für Neurodermitis

Gewisse Umstände können den Ausbruch der Neurodermitis bzw. einen Krankheitsschub begünstigen. Sie werden als „Triggerfaktoren“ bezeichnet. Zu diesen zählen: 

  • Bestimmte Nahrungsmittel
  • Blütenpollen
  • Tierhaare
  • Hausstaubmilben (Kot)
  • Nikotin
  • Konservierungsstoffe, Parfüm
  • Ozon, Chlor
  • Stress, Anspannung

Die Vermeidung oder Eindämmung solcher Faktoren spielt bei der Behandlung von Neurodermitis eine ganz zentrale Rolle. Umso wichtiger ist es für jeden Betroffenen, den Auslöser für den Krankheitsausbruch und die gefürchtete Spirale von immer schlimmer werdendem Juckreiz zu identifizieren.

Was ist Psoriasis?

Psoriasis oder Schuppenflechte ist eine nicht ansteckende, entzündliche Hauterkrankung. Ihre Ausprägung sind durch stark schuppende, punktförmige bis handtellergroße Hautstellen (typischerweise an Knie, Ellenbogen oder auf der Kopfhaut) verbunden mit starkem Juckreiz. Weltweit leiden etwa 125 Millionen, in Deutschland ca. zwei Millionen Menschen unter dieser Krankheit. Die Ursachen hierfür sind noch nicht abschliessend geklärt. Ähnlich wie bei der Neurodermitis ist eine erbliche Veranlagung in Kombination mit begünstigenden Faktoren Grund für den Auslöser. Die Erscheinung der Schuppenflechte ist aber auch als Fehlfunktion des Immunsystems zu bezeichnen, welches gewisse Hautstellen als körperfremde Zellen glaubt zu erkennen und heftig darauf reagiert. Dies kann durch Kontakt zu gewissen Stoffen ausgelöst werden, aber auch hormonell bedingt sein oder mit den Lebensumständen zu tun haben.

Was kann man dagegen tun?

Immer mehr Kinder leiden unter quälendem Juckreiz und geröteter oder nässender Haut – sie haben Neurodermitis. Für Eltern gilt: Nicht lange mit eigenen Mitteln herumprobieren, was der Auslöser sein könnte, sondern bei Ekzemen oder dem Verdacht auf Neurodermitis zum Kinder- oder Hautarzt gehen. Mittels eines Epicutantests können Sie herausfinden, auf welche Allergene Sie oder Ihr Kind reagieren. Legen Sie sich einen Allergie-Pass zu (wenden Sie sich an den Dermatologen Ihres Vertrauens, in der Schweiz oder in Deutschland) und meiden Sie alle Allergene, also alle Produkte, welche die im Allergiepass genannten Substanzen enthalten.

Egal, ob Sie bisher nur einen Verdacht haben oder Ihr Kind bereits an Neurodermitis leidet: Mit der richtigen Pflege können Sie Krankheitsschübe verhindern und Ihrem Kind Medikamente ersparen. Cremen Sie Ihr Kind oft – falls nötig sogar mehrmals am Tag – am ganzen Körper ein. Wer sehr trockene Haut oder Neurodermitis hat und zu Allergien neigt, bei dem kann das Wasserbindungsvermögen der Haut gestört sein. Dann wird die Haut ganz rau und Bakterien und Allergene können leichter eindringen und den Hautzustand verschlechtern. Sie wissen was jetzt kommt: Der Juckreiz nimmt zu, das Kind kratz mehr, die Haut wird immer mehr geschädigt und schon sind wir mitten drin im Teufelskreis.

Was hilft, sind Bäder mit rückfettenden Zusätzen, die der Haut schon beim Baden Fett zuführen. Ein Molkebad kann die Beschwerden bei juckenden Ausschlägen lindern und Kleiebäder reinigen die Haut schonend und sanft.

Eine wohltuende Pflanze für alle die Leiden

Es gibt ein weiteres Wundermittel aus der Natur: Herzsamen, oder lateinisch Cardio Spermum halicacabum L.. Das ist eine Kletterpflanze in deren Ballonreben kleine Samen heranwachsen, die der Pflanze ihren deutschen Namen gaben: die sogenannten Herzsamen. Diese erbsengrossen, dunkelbraunen Samen mit der markanten herzförmigen, weissen Zeichnung sind der Schatz dieser Heilpflanze. Ihr wertvoller Extrakt wirkt entzündungshemmend, juckreizstillend und beruhigend. Zudem spendet es Feuchtigkeit und stärkt die hauteigene Schutzbarriere. Er enthält hochwirksame Inhaltsstoffe wie Saponine (Triterpenglycoside), Phytosterole, Flavonoide und Cyanolipide, welche als natürliches Kortison bezeichnet werden können (Phytocortison).

Bei RAUSCH finden Sie die Herzsamen in der wohltuenden Körper- und Haarpflege für Menschen mit hochsensibler Haut.
Die Sensitive-Dusche enthält neben Herzsamenextrakt auch Haferextrakt, Baumwollsaatöl und Mandelöl. Sie reinigt mild und schonend und entspannt die Haut. Rötungen werden gemildert, der Juckreiz geht zurück und die Haut wird gut befeuchtet. Nach der Dusche werden Sie sich noch lange wohl fühlen: Sie wirkt rückfettend und stärkt die Hautbarriere längerfristig.
Die Sensitive-Body Lotion reguliert den Hydrolipidgehalt und schützt vor Austrocknung. Sie fühlen sich bereits nach der ersten Anwendung entspannt! Haferextrakt mildert die Rötungen und beruhigt die Haut, Borretschöl lindert mit seinen Omega-6-Fettsäuren den Juckreiz und Babassu kühlt und beruhigt. Die ideale Pflege das ganze Jahr über!
Ganz wichtig, besonders auch bei Kindern: Wenn Sie ein neues Pflegeprodukt anwenden, sollten Sie dieses zuerst austesten. Tragen Sie es für ein paar Tage hintereinander auf eine betroffene Körperstelle auf, zum Beispiel in einer Ellenbeuge oder einer Kniekehle. Zeigt sich eine Besserung und keine allergische Reaktion, können Sie danach den ganzen Körper damit pflegen.

Einen Gang runterschalten

Eine Umstellung auf die geeigneten Pflegeprodukte kann Ihnen und Ihren Kindern schon grosse Linderung verschaffen. Doch manchmal braucht es auch mehr: Passen Sie Ihren Lebensstil an, auch Stress kann sich auf die Kopfhaut auswirken. Nehmen Sie sich wieder einmal ein paar Stunden frei, gönnen Sie sich einen Spaziergang, ein gutes Buch, einen freien Nachmittag mit Ihren Kleinen. Weniger ist manchmal mehr – besonders bei sensiblen Menschen. Vergessen wir nicht, dass die Haut inklusive Kopfhaut unser grösstes Sinnesorgan ist. Was immer in uns vorgeht, zeigt seine Auswirkungen auf der Haut und den Haaren.

Die Herzsamen-Linie können wir Ihnen wirklich ans Herz legen. RAUSCH hat diese spezielle Pflege in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Zentrum für Allergie, Haut und Asthma entwickelt und wurde als erste Allergiker-Linie in der Schweiz auch mit dem aha! Siegel versehen und zertifiziert.

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