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Malve | Was ist das?

Malve (schweizerdeutsch: Chäslichrut) ist bekannt für ihren hohen Gehalt an wertvollen, filmbildenden Schleimstoffen. Dadurch wirkt sie reizmildernd und hauterweichend. Sie schützt feines und empfindliches Haar. Ursprünglich war die wilde Malve im südlichen Europa und mittleren Asien verbreitet. Bei uns wächst sie an Mauern, Wegrändern und Zäunen.

Malve

Malve

Die Malve (Malva sylvestris) gehört zu den ältesten Arzneipflanzen der Welt. Schon in der Bibel wird die Malve erwähnt, als Moses einem Fieberkranken Malventee reicht. Auch in der Antike diente sie als Heilmittel, um gegen allerlei innerliche und äußerliche Beschwerden gerüstet zu sein. In ihren Kräuterfibeln priesen Mediziner und Botaniker des Mittelalters wie Andrea Mattioli die herausragenden Eigenschaften der aus Eurasien stammenden Pflanze.

Heutzutage fristet die Malve mit den leuchtend violetten Blüten eher ein unscheinbares Dasein. Auch ihre Heilwirkung ist halbwegs in Vergessenheit geraten. Malventee wird zwar noch wegen seiner hübschen Farbe als Tee angeboten, aber weniger als wertvolles Heilmittel.

Dabei ist die Malve wie kein anderes Kraut geeignet, um lästigen Reizhusten und Entzündungen im Rachen- und Mundraum zu behandeln.

Es sind vor allem die in der Malve enthaltenden Schleimstoffe, die ihre Heilwirkung ausmachen. Blätter und Blüten enthalten fünf bis zwölf Prozent Schleimstoffe, die bei Erkrankungen in Mund, Hals oder Magen-Darmtrakt sofort einen schützenden Film bilden. Daneben stecken in den Blüten Anthocyane, die zu den kraftvollsten Antioxidantien der Natur gehören. Da die Malve neben Schleimstoffen auch Gerbstoffe sowie ätherische Öle enthält, wirkt sie zudem reizlindernd, antibakteriell und entzündungshemmend.

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