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Ein Blick hinter die Kulissen: So entsteht ein Shampoo

Ein Blick hinter die Kulissen: So entsteht ein Shampoo

Bis ein RAUSCH Produkt im Laden steht, durchläuft es in der Produktionsstätte in Kreuzlingen am Bodensee viele Arbeitsschritte. Von der Anlieferung der Zutaten wie frischen Kräutern und der sorgfältigen Herstellung der Kräuter-Extrakte hin zum Produkt im Regal ist es ein langer Weg. Im Video geben wir anhand des neuen Weizenkeim NÄHR-SHAMPOOS Einblick in den Entstehungsprozess eines Produkts – von der Mischung hin zum fertigen Shampoo.

 

Der ideale Begleiter diesen Sommer.

Das neue Weizenkeim NÄHR-SHAMPOO mit After Sun-Effekt stellt das Feuchtigkeitsgleichgewicht wieder her und repariert sonnenstrapaziertes Haar.

 

 

 

 

 

 

Salbeifeld

Salbei im Garten: Tipps und Tricks vom Kräuterprofi

Fabian Bernhardsgrütter ist der Experte für den RAUSCH Kräutergarten. Seit 20 Jahren kümmert sich der gelernte Landschaftsgärtner um unsere Grünanlagen in Kreuzlingen. Er weiss genau, was jedes Kraut benötigt, damit es seine volle Kraft entfalten kann.

 

Fabian, warum darf Salbei deiner Meinung nach in keinem Garten fehlen?

Salbei ist ein extrem vielseitiges Kraut, gerade was seine Wirkung als Heilpflanze angeht. Wie sein Name schon verrät: Salvia kommt vom lateinischen «salve», das bedeutet «heilen». Die heilenden Eigenschaften reichen von entzündungshemmender und keimtötender Wirkung über Linderung bei Krämpfen, Hilfe bei übermässigem Schwitzen und Verdauungsproblemen.

Zudem verwenden ihn Frauen traditionell bei Menstruationsbeschwerden oder um sanft abzustillen. Darüber hinaus ist sein aussergewöhnliches Aroma perfekt für mediterrane Gerichte und sollte nicht nur in keinem Garten, sondern auch in keiner Küche fehlen.

Fabian, der Gärtner des RAUSCH Gartens in Kreuzlingen, weiss wie man Salbei am besten pflegt.

Fabian, der Gärtner des RAUSCH Kräutergartens in Kreuzlingen, weiss genau, wie man Salbei am besten pflegt.

 

Worauf muss ich bei der Pflege achten?

Damit wir optimal auf die Bedürfnisse der Pflanze eingehen können, müssen wir uns bewusst sein, dass Salbei ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt. Dementsprechend liebt er einen möglichst sonnigen Standort. Ein nährstoffreicher, durchlässiger Boden ist wichtig, dazu sollte die Erde einmal pro Jahr mit Kompost gedüngt werden.

Wie bei allen mediterranen Pflanzen sollte Salbei im Frühling, also Ende März/Anfang April, zurückgeschnitten werden, damit er weniger frostempfindlich ist. Trotzdem kann Salbei das ganze Jahr über im Freien bleiben, solange er beispielsweise an einer windgeschützten Hauswand vor der Bise geschützt wird.

Die beste Zeit für das Einsammeln der Blätter ist von Mai bis August, noch bevor Blüten zu sehen sind. Was nur wenigen bewusst ist: Ein reichlich blühender Salbei ist kein gutes Zeichen, sondern deutet auf einen Nährstoffmangel hin und darauf, dass er bald absterben wird. So schön die Blüten also anzuschauen sind, bei uns Gärtnern sind sie nicht erwünscht.

Tut bei Halsweh und Erkältungen gut: Eine Tasse frischer Salbeitee.

Wir möchten, dass der Salbei seine Kraft in den Blättern behält – diese machen schliesslich sein unverwechselbares Aroma und seine Wirkung aus. Bei guter jährlicher Düngung bereitet ein Salbeistrauch viele Jahre Freude. Ohne Düngung muss er spätestens nach vier Jahren ersetzt werden.

 

Wie kann ich Salbei verwenden?

Ich verwende Salbei gerne bei leichten Hals- und Rachenschmerzen. Ein frisches Salbeiblatt im Mund oder Rachen lindert die Beschwerden und ich kann getrost meiner Arbeit nachgehen. Aber auch ein Tee aus Salbeiblättern zum Trinken oder Gurgeln wirkt wohltuend. Das Kauen von Salbeiblättern hilft bei Zahnfleischblutungen und -entzündungen.

Um das ganze Jahr über Salbeitee aus dem eigenen Garten geniessen zu können, empfehle ich die Salbeiblätter zu trocknen. Die einzelnen Blätter einfach auf Zeitungspapier verteilen und bei 21 bis 27 Grad ungefähr 10 Tage trocknen lassen. Anschliessend in einem lichtgeschützten und gut verschlossenen Gefäss aufbewahren. So bleibt die Kraft der Salbeiblätter bis zu einem Jahr lang erhalten.

Blonde Frau mit Zopffrisur hält frühlingshaften Blumenstrauss in die Höhe

5 einfache und angesagte Frisuren für den Frühling

Im Frühling erwacht die Natur zu neuem Leben. Kein Wunder, macht die warme Jahreszeit auch bei uns selbst Lust auf Veränderung. Dabei braucht es oftmals nicht viel, um einen neuen Look zu kreieren – zum Beispiel mit einer der 5 folgenden angesagten Frisuren für mittellange oder lange Haare, die ganz schnell gemacht sind und in diesem Frühling im Nu neue Frische herzaubern.

 

1. Zöpfe, wohin das Auge reicht

Frau mit seitlichem Zopf und Blüten im Haar steht auf Feld

Sie sind schon seit einigen Jahren wieder zu sehen, und im Jahr 2022 feiern sie definitiv ihr Comeback: Zöpfe. Nachdem sie schon im letzten Jahr in gesichtsumrahmender Mini-Version absolut angesagt waren, trägt man Zöpfe dieses Jahr in allen vorstellbaren Formen und Grössen. Praktisch sind sie, um die Haare aus dem Gesicht zu halten – zum Beispiel seitlich geflochten als französischer Zopf.

Dafür ziehen Sie einen Seitenscheitel und flechten die Haare auf der breiteren Seite rund um den Kopf. Bei der französischen Variante wird dabei stets von links und rechts eine neue Strähne dazugeflochten. Von locker bis streng ist dabei alles möglich – je nach Situation kann die Zopf-Frisur so eleganter oder alltagstauglicher getragen werden. Für spezielle Anlässe sehr schick: Die Haare bis zur Seite flechten und dann zu einem Dutt oder Chignon flechten.

 

2. Leichte Wellen, die Lust auf Sommer machen

Frau mit leichten, natürlichen Wellen

Natürlichkeit ist im Frühling 2022 zentral. Perfekt zu diesem Thema passen sogenannte Soft Waves. Gemeint sind leichte, natürliche Wellen, die weniger definiert sind wie Locken und einen natürlichen Glanz aufweisen. Sie sind angelehnt an Beach Waves, verzichten jedoch auf den matten Effekt, der am Strand durch das Salzwasser oder durch salzhaltige Stylingprodukte erzeugt wird.

Selbst machen kann man diese leichten Wellen mit einem eigens dafür geeigneten Kreppeisen oder mit der richtigen Technik mit einem Glätteisen. Einfacher und weniger schädlich: Die Haare frisch gewaschen oder über Nacht in lockere Zöpfe flechten, um ebenfalls lockere, glänzende Wellen zu erhalten.

 

3. Mit Haarbändern und Haarreifen Farbe ins Spiel bringen

Frau mit nudefarbenem Haarreif

Ob Haarspangen, Haarreif oder Haarbänder mit Schleifen: Auffällige Haaraccessoires bleiben uns auch im Frühling 2022 erhalten. Praktisch sind sie, um insbesondere bei wärmeren Temperaturen die Haare aus dem Gesicht zu halten. Ganz einfach gemacht ist dies mit einem Haarband oder einem Haarreifen, der wie im Bild locker in den Haaren platziert bzw. in die Haare geflochten wird, sodass der Scheitel zwar noch zu sehen ist, die Haare aber nicht mehr mühsam ins Gesicht fallen.

Beim Haarband oder Haarreif Ihrer Wahl ist Ihrer Fantasie dabei keine Grenzen gesetzt: Von schlicht bis auffällig bunt sind im Handel mittlerweile diverse Modelle erhältlich. Sie sind nicht nur ein hübsches Accessoire, sondern machen mit sommerlichen Farben auch richtig Lust auf die warme Jahreszeit.

 

4. Der unkomplizierte Low Bun

Frau mit seitlichem Dutt

Er macht sich sowohl zu frühlingshaften Kleidern als auch zum Business-Outfit gut und ist erst noch schnell gemacht: Der tief sitzende Dutt, auf Englisch Low Bun. Lässig wirkt er mit einigen Strähnen, die locker ins Gesicht fallen. So oder so bietet er eine schicke Alternative zum guten alten Pferdeschwanz – ist aber genau so praktisch, denn die Haare sind aus dem Weg, und Sport geht damit ebenfalls.

Und so wird er gemacht: Lange Haare hinten mittig satt eindrehen und zu einer Schnecke formen. Dann mit Klammern oder einem Haargummi fixieren. Bei halblangen Haaren kann es helfen, die Haare zunächst zu einem tiefen Pferdeschwand zu binden und erst dann den Dutt zu bilden.

 

5. Mit einem Mittelscheitel Stellung beziehen.

Frau mit Mittelscheitel und glatten Haaren

Es ist eine knifflige Frage, über die sich auch die Experten oft nicht einig sind: Mit welchem Scheitel fallen die Haare am schönsten, welcher Scheitel betont welche Gesichtsform am vorteilhaftesten? Fakt ist: Der Mittelscheitel ist diesen Frühling gekommen, um zu bleiben. Er macht das Gesicht schmaler und betont die symmetrischen Gesichtszüge und kann deshalb prinzipiell allen gut stehen.

Die Haare können dabei offen oder zusammengebunden getragen werden – eine gute Kombination ergibt sich zum Beispiel aus dem Mittelscheitel und einem tiefen Dutt wie oben beschrieben. Das Gute daran: Man hat relativ schnell einen neuen Look, den man aber auch sehr schnell wieder loswird, sollte man ihn nicht mögen. Deshalb: ausprobieren!

 

Finden Sie jetzt den passenden Styling-Partner für Ihre Frühlingsfrisur. 

 

Basilikum und Thymian im Topf auf dem Balkon

5 Kräuter, die auf dem Balkon und in der Küche eine gute Figur machen

Der Frühling ist da – und damit auch die Lust, dem Balkon, der Terrasse oder dem Fenstersims neue Frische einzuhauchen. Bestens gelingt das mit Kräutern, die bestenfalls nicht nur schön aussehen und angenehm duften, sondern sich als echte Multitalente auch in der Küche gut einsetzen lassen. Zum Beispiel die folgenden fünf beliebten Kräuter, die ab sofort wieder zahlreiche Balkongeländer oder Fenstersimse schmücken.

Tipp: Viele Kräuter sind anfällig auf Frost und sollten daher erst nach den Eisheiligen im Mai auf dem Balkon beherbergt werden. Werden die Pflanzen ausgewachsen gekauft, lassen sie sich im Topf für die erste Zeit gut noch drinnen an einem hellen Standort aufbewahren, um sie vor frostigen Temperaturen zu schützen. Danach gedeihen die Pflanzen oft besser, wenn man sie geteilt in einen grösseren Topf mit der passenden Erde umpflanzt. Im Fachhandel ist eigens für Kräuter geeignete Erde erhältlich, diese ist meist torffrei.

1. Salbei (Salvia officinalis)

Salbei ist in der Küche ein echter Allrounder: Seine behaarten grünen Blätter ergeben einen wunderbaren Tee bei Erkältungen, doch auch in Fleischgerichten, mit Butter zu Pasta oder in Bierteig paniert und frittiert macht er absolut etwas her.

Seine violetten Blüten sehen nicht nur hübsch aus, sondern bieten auch Insekten Nahrung – Salbei ist deshalb eine bienenfreundliche Pflanze. Zu viele Blüten deuten aber darauf hin, dass der Pflanze Nährstoffe fehlen. Blüht Ihr Salbei nicht oder nur wenig, ist das also ein gutes Zeichen. Richtig gepflegt, hat man an Salbei mehrere Jahre Freude – denn die Pflanze ist winterhart. Wie alle mediterranen Pflanzen sollte Salbei erst im Frühling, also Ende März oder Anfang April, zurückgeschnitten werden, damit er weniger frostempfindlich ist. 

Blütezeit: Mai bis Juli
Standort: sonnig
Vorteile: winterhart, mehrjährig

Ab April auf dem Balkon platzierbar. An einer windgeschützten Hauswand vor Bise geschützt kann Salbei unter Umständen auch draussen überwintern. 


2. Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

Rosmarin (Rosmarinus officinalis) ist ein Klassiker unter den Küchenkräutern. Sein lateinischer Name bedeutet «Tau des Meeres», weil er auch an den Küsten des Mittelmeeres wächst, und sich nachts der Tau in seinen Blüten sammelt. Die Blüten des Rosmarins zeigen sich im Frühling und können Farben von violett über blau hin zu rosa oder weiss annehmen. Und auch sie bieten Nahrung für Bienen.

In der Küche ist Rosmarin besonders beliebt für deftige Gerichte. Die länglichen, nadelähnlichen Blätter machen sich zum Beispiel aber auch wunderbar zu Kartoffeln. Und auch Drinks verleiht ein Rosmarinzweig eine angenehm herb-würzige Note. Das Kraut ist relativ pflegeleicht und kann schon ab März den Balkon verschönern.

Blütezeit: April bis September
Standort: sonnig
Vorteile: pflegeleicht, mehrjährig, bienenfreundlich

Ab März auf dem Balkon platzierbar.


3. Minze (Mentha)

Von der weniger bekannten Ananasminze bis zum Klassiker Pfefferminze: Die Gattung der Minze beinhaltet rund 30 verschiedene Arten von Minzen, die sich in Optik und Geschmack leicht unterscheiden. Unabhängig von der Art ist das Kraut nicht nur als wohlriechende Zierpflanze sehr beliebt. Auch in Desserts, als spezielle Note in Salaten wie Couscous oder für Tee und kühle Drinks lässt sich Minze bestens verwenden. Die Pflanze darf deshalb in keiner Küche beziehungsweise auf keinem Balkon fehlen.

Der Minze werden auch heilende Eigenschaften zugesprochen. Die Blätter enthalten ein mentholreiches ätherisches Öl, das bei äusserlicher Anwendung angenehm kühlend ist und eine erfrischende Wirkung besitzt. Bei Insektenstichen wirkt zum Beispiel ein Brei aus frisch zerquetschten Wasserminzeblättern kühlend und lokal betäubend. Die Pflanze ist relativ pflegeleicht, nur sollte sie nicht in der Nähe von Kamille gepflanzt werden. Mit dieser versteht sie sich überhaupt nicht.

Blütezeit: Juni bis September
Standort: sonnig bis halbschattig
Vorteile: pflegeleicht, mehrjährig, bienenfreundlich

Ab April auf dem Balkon platzierbar.

4. Basilikum (Ocimum basilicum)

Das aromatische Kraut ist in der kalten und warmen Küche äusserst vielseitig einsetzbar: Ob im Sandwich, als Pesto oder in Tomatensossen oder auf Pizza. Leider ist er nicht ganz so pflegeleicht – er verträgt keine Kälte und Staunässe, und ohne genügend Sonne meldet er sich schnell mit hängenden Blättern. Unter den optimalen Bedingungen wächst er jedoch relativ schnell und lässt sich so den ganzen Sommer für leckere Gerichte einsetzen.

Die weissen Blüten des Basilikums sind zwar ein Hingucker auf dem Teller – das Kraut verändert jedoch auch den Geschmack, wenn es blüht. Wollen Sie dies vermeiden, sollten Sie nicht die grossen Blätter vom unteren Teil der Pflanze ernten, sondern die frischen Triebspitzen nutzen. So können Sie das Basilikum über mehrere Monate ernten, ohne dass die Pflanze zu blühen beginnt.

Blütezeit: Juli bis September
Standort: sonnig
Vorteile: vielseitig einsetzbar

Ab Mai auf dem Balkon platzierbar.

5. Thymian (Thymus vulgaris)

Ein alter Spruch besagt: «Der nächste Schnupfen kommt bestimmt, doch nicht zu dem, der Thymian nimmt». Doch nicht nur in Tees als Heilpflanze, sondern auch als Gewürz in der Küche erfreut sich der Thymian grosser Beliebtheit – besonders für mediterrane Gerichte. Dort findet er häufig zum Verfeinern von Sossen, Fisch- oder Fleischrezepten Einsatz.

Doch auch als duftende Zierpflanze macht Thymian eine gute Figur. Er kann je nach Art und Standort von Mai bis in den Herbst blühen und bietet mit seinen lila- oder rosafarbenen Blüten Bienen und anderen Insekten reichlich Nahrung. Sobald der letzte Frost vorbei ist, kann man das Kraut an einem windgeschützten Ort auf dem Fensterbrett oder dem Balkon platzieren. Thymus vulgaris, der echte Tyhmian, ist zudem winterhart. 

Blütezeit: Mai bis Oktober
Standort: sonnig
Vorteile: pflegeleicht, bienenfreundlich, mehrjährig

Ab Mai auf dem Balkon platzierbar.

Frau spritzt sich unter Dusche Wasser ins Gesicht.

7 Tipps zum Wassersparen im Bad

Wasser ist in hiesigen Breitengraden zwar noch kein knappes Gut – vor allem die Aufbereitung von warmem Wasser verbraucht aber relativ viel Energie. Für eine nachhaltige Lebensweise sollte man deshalb idealerweise sparsam mit Wasser umgehen. Erfahren Sie, mit welchen 7 Tipps Sie im Bad ganz einfach weniger Wasser verbrauchen.

 

Wieso ist es wichtig, Wasser zu sparen? Und welche Rolle spielt dabei das Bad?

Es ist eines der grossen Privilegien der Schweiz: Glasklares und erfrischendes Trinkwasser direkt ab Wasserhahn. Trinkwasser bleibt in hiesigen Breitengraden zwar in einem steten Kreislauf, weshalb das Grundwasser nicht zurückgeht.

Die Aufbereitung von sauberem Trinkwasser benötigt aber zunehmend mehr Energie, weil auch Schadstoffe wie giftige Farben oder Putzmittel, Pestizide oder Medikamentenrückstände im Wasser landen, und die Aufbereitung in der Kläranlage dementsprechend aufwändig ist. Warmes Wasser benötigt darüber hinaus zusätzliche Wärmeenergie.

2019 verbrauchte eine Person in der Schweiz mit Kochen, Wäsche waschen, Duschen und der Benutzung der Toilette laut Bundesamt für Umwelt rund 300 Liter Trinkwasser pro Tag. Gerechnet wird hier nur der direkte Verbrauch – nicht dazu zählt der indirekte Wasserverbrauch von sogennant virtuellem Wasser, zum Beispiel durch die Herstellung von Konsumgütern wie Esswaren. 

Gut über die Hälfte dieser 300 Liter fallen im Bad an: Für das Händewaschen, das Duschen, das gelegentliche Vollbad sowie die Toilette. Nicht nur fällt im Bad also ein Grossteil des Wasserverbrauchs an – es ist auch der Ort, wo häufig energieintensives warmes Wasser benutz wird. Es ergibt deshalb durchaus Sinn, den Wasserverbrauch im eigenen Bad neu zu denken – zum Beispiel mit den folgenden 7 Tipps.

Badezimmer mit Regendusche und Lavabo

1. Beim Zähneputzen, Rasieren, Shampoonieren und Co. das Wasser abstellen.

 

Wer kennt es nicht: Aus Bequemlichkeit läuft der Wasserhahn oder der Duschkopf nicht nur, wenn man sich das Gesicht wäscht oder das Shampoo auswäscht, sondern auch während des Händewaschens oder dem Einseifen unter der Dusche. Dabei wäre das Abstellen des Wassers während dem Rasieren, dem Zähneputzen und so weiter einer der effizientesten und vor allem einfachsten Arten, um Wasser einzusparen, ohne an Komfort einzubüssen.

 

2. Duschen statt Baden.

Wasserratten werden es nicht gerne hören, aber: Der Wasserverbrauch für ein Vollbad ist meist merklich höher als derjenige für eine Dusche. Der Umwelt zuliebe sollte man deshalb der Dusche den Vorrang geben – vorausgesetzt, die Duschzeit hält sich einigermassen in Grenzen.

Denn der Vergleich zwischen Bad und Dusche ist nicht ganz so simpel: Während es bei der Badewanne stark auf die Grösse der Wanne und die gewünschte Füllmenge ankommt, hängt der Verbrauch unter der Dusche vom verwendeten Duschkopf und der Länge des Duschvergnügens ab. Als Faustregel gilt jedoch: Eine ausgiebige Dusche kommt in etwa einem Bad gleich.

 

3. Badewanne nicht ganz füllen.

Wenn Ihnen der Verzicht aufs Baden schwerfällt, gibt es dennoch einen Weg, Wasser zu sparen: Indem Sie die Badewanne nicht ganz füllen. Wenn Sie statt eines Vollbads die Badewanne nur zur Hälfte mit Wasser befüllen, haben Sie die Hälfte des Wassers eingespart – bei einer Standard-Badewanne können das gut und gerne 90 Liter Wasser sein!

4. Kürzer duschen – oder: Katzenwäsche ausprobieren.

Pro Minute weniger unter der Brause lässt sich mit einem herkömmlichen Duschkopf ca. 12 – 15 Liter heisses Wasser einsparen. Ein Tipp für Hardcore-Wassersparer ist deshalb, die Dusche so kurz wie möglich zu halten.

Daraus lässt sich auch eine spannende Haushalts-Challenge machen: Wer verbraucht beim Duschen am wenigsten Wasser? Verkürzen kann man die Dusche zum Beispiel, indem man die Haare nicht täglich wäscht – das ist erst noch in vielen Fällen vorteilhaft für die Haare.

Bei Personen, die nicht täglich Sport machen und leichten beruflichen Tätigkeiten nachgehen, reicht es unter Umständen auch aus, nicht jeden Tag zu duschen – denn zu viel Wasserkontakt und Seife kann unsere Haut ebenfalls austrocknen.

Natürlich sollte die Hygiene unter dem Versuch, möglichst viel Wasser zu sparen, nicht leiden – wichtig ist, dass Sie sich wohl in Ihrer Haut fühlen. Als Kompromiss kann man sich zum Beispiel auch mit einem kleinen Wasserbecken und einem Waschlappen sauber machen – fast wie zu Grossmutters Zeiten.

 

5. Clever spülen.

Rund 45 Liter  verbraucht eine Person in der Schweiz durchschnittlich pro Tag für die Betätigung der WC-Spülung. Das sind je nach Verbrauch bis zu einem Drittel des gesamten Wasserverbrauchs. Es lohnt sich deshalb, zum Wassersparen bei der Toilettenspülung anzusetzen.

Je nach Alter Ihres Spülkastens werden pro Spülung 3 Liter – bei modernen Spülkästen – oder bis zu 15 Liter verbraucht, wenn es sich um ein älteres Modell handelt. Um den Verbrauch auf 3 Liter zu senken, können Sie zum einen Ihren alten Spülkasten mit einem neueren Modell austauschen. Aber auch eigens im Fachhandel erhältliche Tools sorgen mittels Wasserstop dafür, dass der Spülkasten weniger Wasser verbraucht. Häufig haben Toilettenspülungen auch zwei Tasten mit unterschiedlichen Wassermengen. Achten Sie darauf, dass Sie tendenziell die geringere Menge an Wasser verwenden.

Frauenhand hält Sparduschkopf in der Hand, aus dem Wasser läuft.

6. Duschsparkopf oder Thermostat installieren.

Auch in der Dusche lässt sich mit einigen Handgriffen eine Menge Wasser einsparen. Im Baumarkt gibt es für wenig Geld Tools, die den Wasserverbrauch senken, fast ohne dass Sie das merken würden. Der Klassiker schlechthin sind sogenannte Sparduschköpfe. Sie mischen dem Wasser Luft bei, sodass pro Minute weniger Wasser benötigt wird.

Ebenfalls zu empfehlen sind Duschstopps, die dabei helfen, die Wassertemperatur schneller zu erreichen und diese konstant halten. So läuft zu Beginn der Dusche weniger Wasser ins Leere, und nervige Temperaturschwankungen werden vermieden.

 

7. Tropfende Wasserhähne reparieren.

Wie sagt man so schön: Steter Tropfen höhlt den Stein. Das gilt auch bei Wasserhähnen oder Duschköpfen, die kaputt sind und tropfen. Sie sollten deshalb immer so schnell als möglich repariert werden. Bei dieser Gelegenheit können Sie diese auch gleich entkalken – oder direkt einen Sparkopf einsetzen. Diese gibt es nicht nur für Duschköpfe, sondern auch für Wasserhähne beim Lavabo.

 

Frau wäscht sich unter der Dusche ihre Haare.

Haare richtig waschen: So geht’s

Zu heiss, zu oft oder mit dem falschen Shampoo: Richtig Haare waschen ist gar nicht so einfach. Erfahren Sie, mit welchen Tipps und Tricks Ihre Haarwäsche zum Erfolgserlebnis wird.

 

Dieser Beitrag wurde geprüft vom Team rund um Dr. Katharina Alder, Technische und Wissenschaftliche Leitung bei RAUSCH.

 

Wie oft die Haare waschen?

Das Wichtigste zuerst: Wie oft sollte man die Haare waschen? Und schadet tägliches Haarewaschen dem Haar? Diese Fragen lassen sich nicht ganz so einfach beantworten. Denn während manche Shampoos früher aggressive Sulfate und weitere schädliche Inhaltsstoffe enthalten haben, sind sie heute oftmals viel milder formuliert. Tägliches Haarewaschen ist deshalb nicht mehr unbedingt ein No-Go – sofern Sie ein mildes Shampoo benutzen, das die Haare nicht allzu strapaziert.

Badezimmer mit Dusche und Pflegeprodukten.

Darüber hinaus kommt es stark auf den Haar- und Kopfhauttyp an, wie regelmässig die Haare idealerweise gewaschen werden. Während trockenes, langes Haar gut nur einmal pro Woche mit Wasser in Kontakt kommen kann, sieht es bei fettiger Kopfhaut oder Schuppen schon etwas anders aus. Wichtig ist es deshalb, den eigenen Haar- und Kopfhauttyp zu kennen und die Regelmässigkeit des Haarewaschens auf diese Bedürfnisse abzustimmen.  

Nichtsdestotrotz gilt unabhängig vom Haartyp die Faustregel: Besser einmal zu wenig als einmal zu viel die Haare waschen. Überbrücken kann man zum Beispiel mit einem Trockenshampoo, das überschüssigen Talg auf der Kopfhaut mit Inhaltsstoffen wie Reisstärke bindet und unangenehme Gerüche neutralisiert.

 

Was, wenn die Haare direkt nach dem Waschen wieder fettig werden?

Wenn die Haare direkt nach der Haarwäsche wieder nachfetten, gibt es dafür verschiedene Gründe. Einerseits kann es sein, dass für den eigenen Kopfhaut- und Haartyp unpassende Produkte verwendet werden. Es lohnt sich, auf Pflegeprodukte zu setzen, die Inhaltsstoffe enthalten, die auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Andererseits kann es sein, dass Sie unter einer fettigen Kopfhaut leiden. Wie Sie diese am besten behandeln, erfahren Sie in diesem Beitrag. Des Weiteren können auch Ablagerungen wie zum Beispiel Stylingrückstände die Ursache für eine schnell nachfettende Kopfhaut sein. Vielleicht hilft es Ihnen, bei der nächsten Haarwäsche die folgenden 9 Tipps und Tricks zu beachten, um das Haar möglichst gründlich und dennoch schonend zu waschen.

Mann spült unter Dusche seine Haare aus.

 

9 Tipps und Tricks, um beim Haarewaschen alles richtig zu machen.

 

1. Eine geeignete Routine für den eigenen Haartyp und Lebensstil finden.

Kennen Sie Ihren Haar-und Kopfhauttyp? Abhängig von diesem lässt sich in Kombination mit Ihren eigenen Präferenzen die ideale Pflegeroutine finden. Wer zum Beispiel häufig Sport macht, fühlt sich vielleicht wohler, wenn die Haare täglich gewaschen werden. Andere können ihre Haare ohne Problem für eine komplette Woche nicht waschen.

Wichtig ist es, eine Routine zu finden, die zu den eigenen Bedürfnissen passt. Und diese ab und an wieder zu hinterfragen – unsere Kopfhaut benötigt zum Beispiel je nach Jahreszeit nicht immer das gleiche Pflegeritual. 

 

2. Das passende Shampoo auswählen.

Genauso wichtig, wie die Regelmässigkeit des Haarewaschens auf den Kopfhauttyp abzustimmen, ist es auch, das für den Kopfhaut- und Haartyp passende Shampoo zu verwenden. Unsere Haaranalyse hilft Ihnen dabei, ein auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Produkt zu finden.

Frau prüft Wassertemparatur unter Dusche.

3. Nicht zu heisses Wasser verwenden.

Ein weiterer Fehler, den viele beim Haarewaschen machen: Zu heisses Wasser verwenden. Wasser mit zu hohen Temperaturen kann die Kopfhaut irritieren und Kopfhautprobleme wie Schuppen begünstigen. Auch Ihr Haar dankt es, wenn es nur lauwarm oder gar kalt gewaschen wird – je tiefer die Wassertemperatur, desto mehr schliesst sich die Schuppenschicht nach dem Waschen und desto mehr kann es das Licht reflektieren. Gesundes Haar hat eine geschlossene, anliegende Schuppenschicht und glänzt darum ganz natürlich.

 

4. Haare vor dem Shampoonieren komplett nass machen.

Um das Shampoo besser in den Haaren verteilen zu können, sollten Sie Ihre Haare vor dem Aufschäumen komplett nass machen. Zudem lohnt es sich bei langen Haaren, sie vor der Dusche in trockenem Zustand durchzukämmen. So sind sie nach der Haarwäsche einfacher zu entwirren.

 

5. Beim Shampoo die Devise weniger ist mehr anwenden.

Viele begehen unter der Dusche den Fehler, zu viel Shampoo zu verwenden. Einerseits kann zu viel Produkt die Kopfhaut und die Haare austrocknen. Zudem dauert es länger, eine grössere Menge von Shampoo wieder auszuspülen. Nicht zuletzt schont es auch den Geldbeutel und die Umwelt, wenn man nicht allzu viel Produkt verwendet. RAUSCH Shampoos sind sehr konzentriert, weshalb eine haselnussgrosse Menge absolut ausreicht.

6. Das Shampoo zuerst in den Händen aufschäumen.

Um möglichst wenig Produkt verwenden zu müssen und das Shampoo so gut wie möglich verteilen zu können, schäumen Sie das Shampoo am besten direkt in den Händen ein erstes Mal auf, bevor Sie es auf die Kopfhaut und die Haare auftragen.

 

7. Das Shampoo gründlich in die Kopfhaut einmassieren.

Obwohl es eigentlich Haare waschen heisst, gilt die Reinigung mehrheitlich der Kopfhaut. Dort sammeln sich nämlich am meisten Talg, Rückstände von Stylingprodukten oder abgestorbene Hautzellen an. Massieren Sie das Shampoo deshalb auf der gesamten Kopfhaut gründlich ein - so können Sie sichergehen, dass die Kopfhaut als auch die Haare komplett gereinigt sind.

 

8. Falls notwendig: Ein zweites Mal aufschäumen.

Auch wenn Ihr Haar besonders fettig oder verschmutzt ist, sollten Sie dennoch nur wenig Shampoo verwenden. Besser ist es dann, das Shampoo kurz einzumassieren, gründlich auszuspülen und die Haare dann direkt mit einer zweiten haselnussgrossen Menge Shampoo erneut aufzuschäumen.

 

9. Den Schaum gut ausspülen.

Schnelles Nachfetten der Haare kann nicht nur daher rühren, dass Ihre Kopfhaut viel Talg produziert – genauso gut kann es sein, dass der Shampooschaum nicht gründlich ausgespült wurde. Insbesondere lange Haare spült man deshalb besser einen Moment zu lang aus. Um die Haarstruktur nach der Reinigung wieder zu schliessen, empfiehlt es sich, eine Spülung zu verwenden.

 

 

Finden Sie jetzt das passende Shampoo für Ihr Haarpflegeritual. 

 

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