Wer kennt es nicht? Bei sinkenden Temperaturen wird die Haut trocken und schuppig, sie juckt und spannt unangenehm. Doch trockene Haut ist nicht nur ein saisonales Problem – einige Menschen kämpfen das ganze Jahr über damit. Erfahre im Folgenden, mit welchen Anzeichen Du trockene Haut erkennst, welche Ursachen sie hat und was gegen trockene Haut hilft.

 

Dieser Beitrag wurde geprüft vom Team rund um Dr. Katharina Alder, Technische und Wissenschaftliche Leitung bei RAUSCH.

 

1. Die Haut: Ein unterschätztes Organ

Die Haut ist unser grösstes Organ und übernimmt als solches wichtige Funktionen. Sie schützt den Körper vor chemischen, mechanischen und thermischen Einflüssen sowie vor Krankheitserregern und Schäden durch UV-Strahlung. Die Haut ist zudem ein wichtiges Sinnesorgan und produziert mithilfe des Sonnenliches Vitamin D, eine lebenswichtige Substanz. Gleichzeitig entsorgt sie Abfallstoffe und reguliert dank Schweissproduktion und dem Verengen von Blutgefässen die Körpertemperatur.

Ganz schön viel, was unsere äussere Schutzhülle alles leistet! Kein Wunder, ist sie schnell mal angeschlagen und fühlt sich rau, schuppig oder juckend an. Dann spricht man von trockener Haut – einem dermatologischen Zustand, bei dem die natürliche Hautbarriere gestört ist. In der Folge kann die Haut Feuchtigkeit und Fette schlechter speichern und hat Mühe, Fremdstoffe abzuwehren. Dieser Zustand kann chronisch sein, aber auch nur vorübergehend auftreten.

Haut in der Nahansicht

2. Anzeichen: Wie erkenne ich, dass ich trockene Haut habe?

Trockene Haut ist leicht zu erkennen, wenn man aufmerksam auf die eigenen Körperzeichen achtet. Hier sind einige häufige Anzeichen, die auf trockene Haut hinweisen:

  • Raue und schuppige Hautpartien: Trockene Haut fühlt sich rau an und neigt dazu, schuppig zu werden, besonders an den Beinen, Armen und Ellenbogen. Aber auch andere Hautstellen können trocken sein und spannen – zum Beispiel die Haut hinter den Ohren oder zwischen den Zehen.
  • Spannungsgefühl nach dem Reinigen: Trockene Haut fühlt sich oft gespannt an, insbesondere nach der Dusche.
  • Rötungen und Irritationen: Die Haut kann gerötet und gereizt sein, was zu Unwohlsein führt.
  • Feine Linien und Risse: Trockene Haut neigt dazu, feine Linien und Risse zu entwickeln, die sie anfälliger für Infektionen machen können.
  • Juckreiz: Ein häufiges Symptom trockener Haut ist der unangenehme Juckreiz. Das ständige Kratzen kann die Haut zusätzlich reizen.

Treffen mehrere der oben genannten Charakteristika auf Deine Haut zu, so hast Du mit grosser Wahrscheinlichkeit trockene Haut. Doch keine Panik: Trockene Haut ist mit den richtigen Massnahmen und einer auf den Hauttyp abgestimmten Pflege gut in den Griff zu kriegen. Zunächst einmal ist es aber wichtig, dass Du die Ursachen für trockene Haut kennst

 

3. Ursachen: Wie entsteht trockene Haut?

Trockene Haut kann auf eine Vielzahl von Ursachen zurückzuführen sein, von äusseren Einflüssen bis hin zu internen Faktoren. Im Folgenden führen wir die wichtigsten Punkte auf, die ein Auslöser für trockene Haut sein können.

 

Einflüsse von Aussen

Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung und Tabakrauch können die Haut schädigen und zur Austrocknung beitragen. Die Haut ist ständig solchen schädlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt, was ihre natürliche Feuchtigkeitsbarriere beeinträchtigen kann.

Aber auch übermässige Hautpflege kann ihren Teil dazu beitragen, dass sich Dein Schutzschild ausgetrocknet anfühlt. Zu häufiges Waschen oder die Verwendung von zu vielen Hautpflegeprodukten kann die natürliche Hautbarriere stören und so die Talgproduktion der Haut reduzieren und zu Trockenheit führen. Weniger ist oft mehr, wenn es um die Hautpflege geht.

Die Verwendung von ungeeigneten oder gar falschen Hautpflegeprodukten kann die Haut reizen und austrocknen. Dies betrifft insbesondere Produkte mit aggressiven chemischen Inhaltsstoffen oder aber Pflege, die nicht auf den individuellen Hauttyp abgestimmt ist. Es ist ratsam, milde und reichhaltige Produkte mit hochwertigen Inhaltsstoffen zu wählen, die speziell für trockene Haut entwickelt wurden.

 

Interne Faktoren

Eine unausgewogene Ernährung, der es an essenziellen Nährstoffen und Omega-3-Fettsäuren fehlt, kann die Hautgesundheit beeinträchtigen. Zudem ist eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr für die Hydration der Haut von innen heraus von Bedeutung. Darüber hinaus sind Schwankungen im Hormonspiegel, wie sie während der Schwangerschaft, in den Wechseljahren oder aufgrund hormoneller Verhütungsmittel auftreten, häufig der Auslöser für trockene, juckende Haut. Dies ist mitunter ein Grund, weshalb Frauen häufiger betroffen sind von trockener Haut.

Die Veranlagung für trockene Haut kann auch genetisch bedingt sein. Wenn Deine Eltern oder Grosseltern trockene Haut hatten, besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass du ebenfalls anfällig für dieses Problem bist. Zudem können bestimmte medizinische Zustände und Hauterkrankungen die Haut anfälliger für Trockenheit machen. Dazu gehören Ekzeme (atopische Dermatitis), Psoriasis und Schuppenflechte. Menschen, die an diesen Erkrankungen leiden, haben oft mit trockener Haut zu kämpfen.

Medikamente können Auslöser für trockene Haut sein

Der genauen Ursache deiner trockenen Haut auf den Grund zu gehen kann entscheidend sein, um die richtigen Massnahmen zur Pflege und Behandlung zu ergreifen. Wenn Du dir unsicher bist oder unter schwerwiegenden Hautproblemen leidest, empfiehlt es sich, einen / eine Dermatolog*in zu konsultieren, der / die eine genaue Beurteilung und geeignete Empfehlungen geben kann. Dieser / diese kann im Zweifelsfall auch eine Krankheit wie Neurodermitis ausschliessen.

 

4. Trockene Haut: Dos und Don’ts

Um trockener Haut entgegenzuwirken, gibt es einige bewährte Strategien, welche die Haut schonen, schützen und sie mit den benötigten Massnahmen stärken.

Dos: Tipps zum Umgang mit trockener Haut.

  1. Sanfte Reinigung. Vermeide Seifen und Reinigungsmittel mit starken Tensiden (waschaktiven Substanzen). Diese kennzeichnen sich oft durch viel Schaum beim Waschen – was nicht etwa ein Zeichen dafür ist, dass die Haut besonders sauber wird. Wähle stattdessen milde Produkte, die die Haut nicht reizen. Idealerweise hat ein Duschgel einen pH-Wert, der der Haut von Gesicht und Körper entspricht – also zwischen 4.5 und 6.

Frau sitzt auf Badewanne

  1. Kurze, lauwarme Duschen. Begrenze die Dauer deiner Duschen und verwende warmes statt heisses Wasser, um die Haut weniger auszutrocknen.
  2. Genügend Wasser trinken. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr hilft, die Haut von innen zu befeuchten. Die empfohlene Wassermenge hängt vom Körpergewicht, der Kalorienzufuhr, dem Wetter und dem Alter ab. Als Faustregel gilt 30 bis 40 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag.
  3. Die Haut vor der Umwelt schützen. Verwende Sonnenschutzmittel im Sommer und trage warme Kleidung im Winter, um die Haut vor extremen Witterungsbedingungen zu schützen.
  4. Regelmässig Feuchtigkeitscremes verwenden. Verwende nicht nur für Dein Gesicht, sondern auch für deinen Körper nach jeder Dusche sowie nach Bedarf eine reichhaltige, feuchtigkeitsspendende Creme, Body Butter oder Bodylotion, um die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Achte dabei auf hochwertige, naturbasierte Öle und Fette, welche die Hautbarriere stärken und so helfen, den Feuchtigkeitstank der Haut wieder aufzufüllen.

 

Don’ts: Was es zu vermeiden gilt.

  1. Auf die heisse Dusche verzichten. Vermeide zu lange und heisse Bäder oder Duschen, da sie die Haut austrocknen können.
  2. Übermässiges Peeling weglassen. Peeling sollte sparsam eingesetzt werden, da es die Haut zusätzlich reizen kann.
  3. Kratzen auf jeden Fall vermeiden. Auch wenn es im ersten Moment wohltuend ist: Versuche, das Kratzen der Haut zu vermeiden, um weitere Reizungen zu verhindern und die angegriffene Hautbarriere nicht noch zusätzlich durch Bakterien zu belasten.

Frau peelt sich die Beine

5. Trockene Haut passend pflegen

Die richtige Pflege ist entscheidend, um trockene Haut zu bekämpfen. Wähle Produkte, die speziell für trockene Haut entwickelt wurden, und befolge die oben genannten Tipps, um sie in Top-Form zu halten. In die Pflegeroutine von trockener Haut gehört auf jeden Fall ein mildes Duschgel, um die Haut von Schmutz und Umweltpartikeln zu befreien, sowie eine reichhaltige Bodylotion, welche die Haut nach der Reinigung mit reichhaltigen, naturbasierten Ölen und feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen versorgt.

Denke daran, dass die Pflege der Haut ein langfristiger Prozess ist. Resultate sind nicht nach der ersten Anwendung, sondern dank einer konsistenten Pflegeroutine zu erwarten.

 

Das Duschgel für trockene Haut

Für eine verwöhnende Portion Feuchtigkeit: Das Shower Gel mit Malve von RAUSCH sorgt dafür, dass sich Deine trockene Haut auch direkt nach dem Duschen samtig weich anfühlt. Es schützt die Haut vor dem Austrocknen und bewahrt die Hautfeuchtigkeit. Die intensive Pflege verleiht ein wohliges Hautgefühl. Mit feuchtigkeitsspendendem Wirkstoff sowie hochwertigen Extrakten aus Malve, Weizenkleie und Traubenkernen.

 

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Die Body Lotion für trockene Haut

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  • 94% Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs und vegan
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