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Birke | Was ist das?

Blätter und Saft der Birke wirken leicht antiseptisch und unterstützen die Funktionen der Kopfhaut. Birken stellen nur sehr bescheidene Ansprüche an den Boden. In Europa und Nordamerika mögen sie lichte Wälder und sandige, magere Böden.

Birke

Birke

Wie kein anderer Baum ist die Birke (Betula) mit ihrer Erscheinung und ihren zarten Blättern Sinnbild für den Frühling. Grazil im Wuchs mit luftig durchsichtiger Krone, umwobenem Stamm verkörpert sie aber auch jungfräuliche Anmut. Beheimatet ist der „heilige Baum“ auf weiten Teilen der Nordhalbkugel, in Europa, an der Ostküste Nordamerikas, in Asien und Japan.

Die Birke ist mit Erle, Hainbuche und Hasel verwandt und gilt als Pionierin, die oft als erster Baum in einem neuen Lebensraum Wurzeln schlägt. Dies verdankt sie ihrer Gabe, überall dort zu sprießen, wo sich im Wald eine lichte Lücke zeigt oder sich ein anderer freier Ort sogar auf Ödland findet. Geringe Standortansprüche sowie ein rasches Wachstum mit bis zu je einem Meter in den ersten zehn Jahren ermöglichen eine schnelle Verbreitung. Die Birkensamen fliegen weit, und wo sie auf ihrer Reise landen, keimen sie schon nach drei Wochen.

Zwischen Mai und Juni befindet sich die Birke in ihrer stärksten vitalen Aufbauphase. Verwendet werden ihre essbaren Blätter, die Blattknospen und der zuckerhaltige Birkensaft, der durch Anzapfen gewonnen wird. Die zarten Blätter enthalten im Frühling besonders viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Flavonoide, reichlich Vitamin C, Saponine und ätherische Öle.

Flavonoide unterstützen den menschlichen Organismus beim Zellschutz und bei der natürlichen Entschlackung. Die Heilkunde nutzt die Blätter wegen ihrer harntreibenden Wirkung auch bei Rheuma, Gicht und Wassersucht. Die Blattknospen und der Birkensaft wirken bei schlecht heilenden Wunden, Ausschlägen und Schuppen. Zur Förderung des Haarwuchses kann man auch die Kopfhaut mit Birkensaft einreiben.

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