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Drachenfrucht | Was ist das?

Die Kaktusfrucht hat die grösste Blüte in der Pflanzenwelt und diese blüht nur eine Nacht in der Regenzeit. Die Drachenfrucht enthält über 90% Wasser und wirkt feuchtigkeitsspendend, belebend und antioxidativ.

Drachenfrucht

Drachenfrucht

Ein bunter Drache erobert die heimischen Obstkörbe. Die Drachenfrucht, die eigentlich Pitaya oder Pitahaya heisst und zu den Kakteengewächsen gehört, sieht nicht nur dekorativ und exotisch aus, sie schmeckt ausgereift herrlich süss und erfrischend. Obendrein ist sie mit ihren Vitaminen und Nährstoffen sehr gesund. Dazu zählen Vitamin B, C und E sowie Eisen, Calcium und Phosphor. Eiweissspaltende Enzyme im Fruchtfleisch und in den Samen der Drachenfrucht fördern zudem die Verdauung. Hauptbestandteil der Pitahaya ist Wasser. Daher kommen auf 100 g Fruchtfleisch gerade einmal 50 kcal bzw. 210 kJ.

Auch äusserlich angewendet sorgt die Drachenfrucht für Wohlgefühl, denn ihr Extrakt belebt und erfrischt die Haut.

Das kletternde Strauchgewächs kommt ursprünglich aus Mittelamerika, wird aber inzwischen insbesondere in Nicaragua, China, Vietnam, Thailand und Israel kultiviert. Die Pitaya-Kaktuspflanze blüht nur eine Nacht, in der die Bestäubung stattfinden muss. Aus den Blüten wächst anschliessend die Frucht heran, die einer Kaktusfeige ähnelt. Sie kann bis zu 500 Gramm wiegen und maximal 15 Zentimeter lang werden. Bis zur ersten Ernte vergehen 20 Jahre.

Durch ihr bizarres, stachliges Schuppenkleid sieht die Pitaya wie ein Fabelwesen aus, daher ihr Name „Drachenfrucht“. Die äussere Farbe der Pitayaschale ist rot oder gelb. Das Fruchtfleisch der verschiedenen Arten unterscheidet sich in der Farbe und im Geschmack, die Konsistenz hingegen ist immer geleeartig. Am ehesten lässt sie sich mit dem Fruchtfleisch einer Kiwi oder Stachelbeere vergleichen. Die roten Pitayas haben entweder ein weisses oder rotes Fruchtfleisch mit schwarzen, kleinen Samen, das wie bei der Kiwi direkt aus der Frucht gelöffelt werden kann.