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Huflattich | Was ist das?

Enthält milde Schleimstoffe und Schwefel, die eine leicht antiseptische, reizmildernde und entzündungshemmende Wirkung besitzen und die schonende Regulierung der Kopfhautfunktionen unterstützen.

Huflattich

Das Sandblümel, wie der Huflattich auch genannt wird, wächst vor allem an Flüssen und auf sandigem Boden. Die Heilpflanze ist in Europa, Afrika und in West- und Ostasien heimisch. Der krautartige Huflattich kann bis zu 30cm hoch wachsen. Die gelben Blüten duften schwach nach Honig. 

Die hufeisenformigen Blätter enthalten vor allem Schleimstoffe und ätherische Öle, aber auch Bitterstoffe, Gerbsäure und Mineralstoffe. Schon lange verwendet man den Huflattich zur Heilung von Atemwegserkrankungen – vom einfachen Husten bis hin zum Asthma. In der Naturheilkunde dient der Huflattich als Schleimlöser in Brusttees. Äusserlich angewendet hilft der Huflattich dank seiner antiseptischen und entzündungshemmenden Eigenschaften gegen hartnäckige Wunden und Hautausschlag.

Als erste Pflanze überhaupt wurde der Huflattich, auch Brustlattich genannt, erfolgreich zur Therapie gegen Husten und Reizhusten eingesetzt. Darüber hinaus hiess es im Jahr 1496 von der Pflanze: „Wer sich gebrannt hat mit Feuer, der lege diese Blätter auf den Schaden.“ Schon damals war die wundheilende und reizlindernde Wirkung des Huflattichs bekannt. Bis heute findet die Pflanze Verwendung in vielen Arzneimitteln.

Kaum zu glauben: Die Indianer verbrannten den Huflattich und verwendeten die Asche als Salzersatz. Das war möglich, da die Blätter Kaliumchlorid enthalten, das dem Natriumchlorid (Kochsalz) sehr ähnlich ist.